Saisonstart für den Winterdienst der Straßenmeisterei

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 29.11.2021 08:08 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. Besonders in den höheren Lagen war der Winterdienst in den vergangenen Wochen bereits im Einsatz. Mit zunehmend sinkenden Temperaturen dehnen sich die Einsatzgebiete aber auch auf den restlichen Bezirk aus. Tips erkundigte sich vor der Winterdienst-Hochsaison bei den Straßenmeistereien Kirchdorf und Kremsmünster.

Im Bezirk Kirchdorf wurden heuer im Zeitraum von 1. Oktober bis 24. November 68 Tonnen Streusalz verbraucht. Die Straßenmeisterei Kremsmünster hatte heuer einen Verbrauch von 24 Tonnen (im Vergleich 2020: 21 Tonnen) und die Straßenmeisterei Kirchdorf, die größte Straßenmeisterei im Land Oberösterreich, verbrauchte 45 Tonnen (im Vergleich 2020: 61 Tonnen, Quelle: Land OÖ/Direktion Straßenbau und Verkehr). „Wir haben noch fast kein Salz benötigt, da – bis vereinzelt wie am Pyhrnpaß – noch kein Streudienst nötig war. Die 45 Tonnen wurden großteils für die Befüllung der bestehenden Silos benötigt. Wie zum Beispiel der neue Silo in Pettenbach“, erklärt der Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Kirchdorf, Raffael Gittmaier und verrät: „Wir sind gut vorbereitet, top motiviert und können jederzeit, wenn Bedarf besteht, starten.“

Baustelle auf der A9 als Herausforderung

„Eine große Herausforderung könnte heuer die Baustelle auf der A9 sein. Die Befürchtungen liegen darin, dass öfters Unfälle passieren und der Verkehr in weiterer Folge auf die B138 umgeleitet wird. Je nach dem wo abgeleitet wird, ist mit Staus zu rechnen. Große Befürchtungen haben wir auf der Waldnerhöhe in St. Pankraz. Schneekettenpflicht ist in diesem Bereich für LKW verordnet, nur halten sich nur sehr wenige daran. Durch die topografische Lage und damit verbundene hängengebliebene LKW kann es passieren, dass der Verkehr zum Erliegen kommt. Wenn dann die A9 und die B138 gesperrt sind, kann sich ein jeder ausdenken, was das bedeutet. Natürlich hoffen wir, dass dieser Fall nicht eintritt“, erklärt Raffael Gittmaier.

Eisregen und Schneeverwehungen

„Durch die Corona-Situation werden die Mitarbeiter bei Eisregen und Schneeverwehungen immer sehr gefordert“, sagt Erich Gösweiner, Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Kremsmünster. 

Fakten rund um die Straßenmeisterei Kirchdorf:

  • größte Straßenmeisterei in OÖ
  • 250 Kilometer Landes- und Bundesstraßen zu betreuen
  • 22 von 23 Gemeinden im Bezirk Kirchdorf im Betreuungsgebiet
  • 29 von 50 Mitarbeitern sind im Winterdienst tätig
  • Lagerkapazität von 1.000 Tonnen in sieben Salzsilos (Pettenbach, 2x Kirchdorf, Leonstein, St. Pankraz, 2x Windischgarsten)
  • acht Glättefrühwarnmessstellen, die mit Kameras, Bodensensor und Luftmesser ausgestattet sind
  • sieben interne und sechs externe Winterdienst-Fahrzeuge

Fakten rund um die Straßenmeisterei Kremsmünster:

  • 243 Kilometer Landes- und Bundesstraßen zu betreuen
  • Betreuungsbereich erstreckt sich auf vier Bezirke: Kirchdorf, Linz-Land, Steyr-Land, Wels-Land und 19 Gemeinden
  • 26 von 40 Mitarbeitern sind im Winterdienst tätig
  • Lagerkapazität von 1.015 Tonnen in drei Salzsilos
  • eine Sole-Aufbereitungsanlage mit einem Fassungsvermögen von 25 Kubikmeter, sowie zwei Lagertanks mit 100 Kubikmeter
  • drei Glättefrühwarnmessstellen
  • fünf interne und fünf externe Winterdienst-Fahrzeuge

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