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STEINBACH AN DER STEYR. Herbert Bohmayr aus Steinbach an der Steyr schickte Tips einen Leserbrief. Darin macht er sich als „Ungeimpfter“ Gedanken zur derzeitigen Corona-Situation.

Senden Sie Ihren Leserbrief an: redaktion-kirchdorf@tips.at oder per Post an „Tips“, Simon-Redtenbacher Platz 9, 4560 Kirchdorf (Foto: Asvolas/Shutterstock.com)

„Neuestens begleitet mich, wenn ich unterwegs bin, ein Prädikat: „Ungeimpfter“. Spätestens wenn dieser Brief erscheint, weiß auch meine Nachbarschaft, dass ich die freiwillige Corona-Impfung aus persönlichen Überlegungen - wie einer nicht gegebenen Immunisierung (die Impfung soll einen gelinderten Krankheitsverlauf gewährleisten, schützt aber nicht vor Ansteckung) und dazu fraglichen Nebenwirkungen und eine zeitlich beschränkte Wirksamkeit, denen ich vor dem Stich mit Unterzeichnung einer Erklärung, die mich zum Teil einer Studie macht - bisher nicht in Anspruch nahm. Somit bin ich in der Öffentlichkeit als der unsolidarische Böse abgestempelt.

Als ungeimpfter Arbeiter muss ich täglich meinen Gesundheitsstatut belegen können und unterliege besonderen Lockdown-Bedingungen, die mich aus der Öffentlichkeit, wenn auch gesund, separieren. Geimpfte Bürger können den Virus ebenso übertragen, unterliegen aber keiner Testpflicht, die sicher stellt, dass geimpfte Menschen auch corona-frei sind.

Ich schreibe das, weil ich zunehmend für meine persönliche Meinung verteufelt werde. Mein Vertrauen und Verständnis für die Maßnahmen und Versprechungen der Regierung in letzter Zeit hält sich nunmehr in engen Grenzen.

Wie es aber scheint, werde ich ab Februar sinnvoll oder nicht zwangsgeimpft oder gestraft. Also auf ein Frohes neues Jahr 2022.“

von Herbert Bohmayr aus Steinbach an der Steyr

Meinungen in Leserbriefen müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken.

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