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BEZIRK KIRCHDORF. Verkehrsunfälle, Hochwasser- und Sturmschäden, Brände oder auch Unterstützung im Zuge der Pandemie – wenn helfende Hände gebraucht werden, sind sie sofort zur Stelle: die Mitglieder der Feuerwehren des Bezirkes Kirchdorf. Auch 2021 war auf sie Verlass.

Mehrere Feuerwehren waren nach einem heftigen Unwetter im Juni 2021 im Einsatz, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Schlierbach. (Foto: FF Schlierbach)

2021 mussten die 43 Feuerwehren des Bezirkes Kirchdorf insgesamt zu 2.428 Einsätzen ausrücken, davon 2.101 technische und 327 Brandeinsätze. Das bedeutet einen Anstieg von 170 Einsätzen im Vergleich zu 2020. Besonders hervorzuheben ist auch die Unterstützungsleistung, die im Zuge der Corona-Pandemie erbracht wurde. In der Impfstraße gab es 186 Einsätze, bei denen 329 Feuerwehrmitglieder 2.300 Stunden leisteten. Im Zuge der Massentestungen waren 270 Mitglieder bei 83 Einsätzen, diese leisteten 930 Stunden. Der Aufwand für Einsätze, administrative Tätigkeiten und Ausbildung betrug im Jahr 2021 111.474 Stunden, im Vergleich 2019 betrug dieser 338.470 Stunden.

Mitgliederanstieg verzeichnet

Trotz der anhaltenden Pandemie stieg der Gesamtmitgliederstand auch 2021 wieder gesamt um 123 Feuerwehr-Mitglieder an. Der Zuwachs bei der Jugend betrug 66 Jugendfeuerwehrmitglieder. Derzeit gibt es im Bezirk Kirchdorf 3.169 Mitglieder, davon 244 Frauen. „Auf diese Zahlen bin ich besonders stolz, da wir dank der hervorragenden Jugendarbeit in unseren Feuerwehren und der ausgezeichneten Arbeit unserer Führungskräfte gestärkt aus dieser Krise herausgehen konnten“, sagt Bezirks-Feuerwehrkommandant Helmut Berc.


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