Ukraine-Krieg: Notquartier in der Stadthalle Kirchdorf
KIRCHDORF AN DER KREMS. Im Notquartier in der Stadthalle Kirchdorf waren vergangene Woche 154 der 200 freien Plätze belegt. Etwa 80 Prozent der Geflüchteten sind Mütter mit Kindern.

Organisiert und betreut wird das Notquartier vom Roten Kreuz Bezirk Kirchdorf. Etwa 200 Schlafplätze stehen darin bereit – 154 davon waren vergangene Woche besetzt. Am Samstag haben alle geflüchteten Menschen das Notquartier verlassen. Entweder, um weiterzureisen oder um in ein Privatquartier umzusiedeln.
Quartier wieder auf Vordermann gebracht
„Das Wochenende haben wir dann dazu genützt, um das Quartier wieder auf Vordermann zu bringen und alles zu reinigen. Auch für unsere Mitarbeiter war die Pause wichtig – viele haben seit dem Aufbau der Unterkunft am Montag durchgearbeitet“, berichtet Walter Schmied vom Roten Kreuz Kirchdorf.
20 Personen sind täglich im Einsatz
Etwa 20 Personen des Roten Kreuzes sind täglich in der Stadthalle im Einsatz. Gemeinsam mit rund 25 freiwilligen Dolmetschern organisieren sie den Betrieb im Notquartier. „Mit Dienstag kann das Quartier wieder bezogen werden. Ob Geflüchtete zu uns kommen erfahren wir aber immer erst im Laufe des Tages“, so Schmied.


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