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Pfarrstrukturreform: Dekanat Kremsmünster startet im Herbst in das Vorbereitungsjahr für den Strukturprozess

Sophie Kepplinger, BA, 22.03.2022 08:55

KREMSMÜNSTER/OÖ. Im September starten sieben weitere Dekanate die Vorbereitungsphase für die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Katholischen Kirche in Oberösterreich – unter anderem auch das Dekanat Kremsmünster.

Dekanatsassistentin Katharina Mayr-Jetzinger (Foto: privat)
Dekanatsassistentin Katharina Mayr-Jetzinger (Foto: privat)

Der Herbst ist für sieben Dekanate der Beginn eines ganz besonderen Arbeitsjahres: Sie werden als „zweite Gruppe“ die Umsetzung der Pfarrstrukturreform auf dem Zukunftsweg mit dem Vorbereitungsjahr beginnen. Die Dekanate Andorf, Frankenmarkt, Gallneukirchen, Kremsmünster, Ried im Innkreis, Steyr und Traun werden einen zweijährigen Prozess durchlaufen, an dessen Ende die neuen Pfarren als pastorale Räume mit Pfarrteilgemeinden stehen.

„Wir stellen alles auf den Kopf – nur die Kirche lassen wir im Dorf“

Zum Dekanat Kremsmünster gehören die Pfarren Adlwang, Allhaming, Bad Hall, Eggendorf im Traunkreis, Kematen an der Krems, Kremsmünster, Neuhofen an der Krems, Pfarrkirchen bei Bad Hall, Ried im Traunkreis, Rohr im Kremstal, Sattledt, Schleißheim, Sipbachzell, Steinhaus bei Wels, Thalheim bei Wels und Weißkirchen bei Wels. Dekanatsassistentin Katharina Mayr-Jetzinger: „'Wir stellen alles auf den Kopf – nur die Kirche lassen wir im Dorf.' Dieser Satz, den ich in der Auslage eines Geschäfts entdeckt habe, hat in mir sofort eine Assoziation zum Zukunftsweg ausgelöst. Ja, das ist es, wir brauchen die 'Kirche im Dorf', die Pfarrgemeinden vor Ort, eine lebendige christliche Gemeinschaft, die Nähe, Solidarität, kraftspendende Spiritualität und Gastfreundschaft vermittelt. Das darf nicht verlorengehen.

Aufeinander-Zugehen, Miteinander und Kooperationen

„Ich bin mir sicher, dass es den Pfarrgemeinden gelingt, diesen Auftrag mit ihren Möglichkeiten und Ressourcen zu erfüllen. Ich wünsche mir, dass wir uns mit Freude und Neugier auf den Weg machen. Sicherlich wird der Reformprozess etwas in Bewegung bringen. Die Pfarrgemeinden sehen bereits, dass dies ein gemeinsamer Weg wird: Das Aufeinander-Zugehen, das Miteinander und Kooperationen werden immer wichtiger. Neben großen Herausforderungen liegt darin sicherlich auch viel Potential. Das könnte in unserem Dekanat besonders spannend werden. Wir machen uns als Pfarren des Stiftes Kremsmünster mit einer benediktinischen Klostergemeinschaft auf den Weg und somit auf den Weg des benediktinischen Geistes, der guten Rückhalt bieten kann“, sagt Katharina Mayr-Jetzinger.


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