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SCHLIERBACH. Ein Straßenfest, die Verschwisterungs-Jubiläumsfeier, die Grüne Achse und das neue Feuerwehrhaus – Bürgermeisterin Katharina Seebacher berichtet im Tips-Gespräch von Festen und den aktuellen Projekten in ihrer Gemeinde.

  1 / 4   In Schlierbach packen die Vereine gemeinsam an, zum Beispiel wenn der Maibaum aufgestellt wird. (Foto: Gemeinde)

„Wir sind eine Gemeinde mit guter Dorfgemeinschaft, vor allem unsere Vereine arbeiten gut zusammen, was sie zuletzt beim Maibaumaufstellen unter Beweis gestellt haben“, beschreibt Bürgermeisterin Katharina Seebacher die Gemeinde Schlierbach. Man bemühe sich auch rege um die Integration von Zugezogenen. Die Menschen bauen gern in Schlierbach ihr Eigenheim, das Bevölkerungswachstum sei aber überschaubar. „Jetzt sind wir froh, dass wieder Veranstaltungen stattfinden können“, fügt die Ortschefin hinzu. Und von diesen sind in nächster Zeit einige geplant.

Große Feste stehen bevor

Von 26. bis 29. Mai wird das 60-Jahr-Jubiläum der Verschwisterung mit der Gemeinde Fürstenhagen in Hessen in Deutschland gefeiert. „Wir freuen uns auf die Freunde aus Fürstenhagen, denn es ist wichtiger denn je, freundschaftliche Kontakte in Europa zu pflegen“, ist Seebacher überzeugt. Von 9. bis 10. Juli wird das Schlierbacher Straßenfest am Ortsplatz gefeiert. „Es ist ein Fest der Vereine und eine gute Gelegenheit, sich über die Freizeitmöglichkeiten und Angebote im Ort zu informieren“, blickt Seebacher auf das ereignisreiche Wochenende.

Im Rahmen des Straßenfestes feiert auch die Union Schlierbach ihr 70-Jahr-Jubiläum. Der Union Leichtathletikverein ULV Raiba Schlierbach organisiert dazu den 21. Straßenlauf.

Projekte für den Klimaschutz und Feuerwehrhaus

Im Sommer soll die „Grüne Achse“ fertig sein. Diese Verbindung aus dem Siedlungsgebiet Hofwiese in Richtung der Freizeitanlagen und in Richtung Bahnhof ist ein Weg für Fußgänger und Radfahrer und eine öffentlich nutzbare Grünzone. „Es soll ein Ort sein, der nicht nur Aufenthaltsqualität hat, sondern auch das Miteinander und die Begegnung fördert. Es wird Spielmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten und Beschattung durch klimafitte Pflanzen geben“, beschreibt Seebacher.

Auch in Sachen Klimaschutz ist Schlierbach aktiv, schon lange ist man Klimabündnisgemeinde. Jetzt geht man daran, den Energieverbrauch bei öffentlichen Gebäuden zu analysieren und zu prüfen, auf welchen Gebäuden die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich sinnvoll und technisch möglich ist.„Der Klimaschutz ist uns wichtig und wir wollen zur Klimaneutralität beitragen“, begründet die Bürgermeisterin das Engagement.

In wenigen Monaten startet man mit dem Neubau des Feuerwehrhauses – ein großes Infrastruktur-Projekt für die Gemeinde. Die derzeitige Heimstätte in der Stiftsstraße stammt aus dem Jahr 1967 und entspricht nicht mehr den technischen und räumlichen Anforderungen an eine moderne Einsatzorganisation. Der Neubau entsteht an einem neuen Standort an der Bahnhofskreuzung. Rund ein Jahr Bauzeit werden geplant, rund 2,3 Millionen Euro in das Infrastrukturprojekt investiert. Wie das bestehende Feuerwehrhaus nachgenutzt wird, wird noch entschieden.

Die Feuerwehr Schlierbach ist fast 90 Mitglieder (Aktive, Reserve und Jugend) groß, Kommandant ist Andreas Dutzler. Erst vor wenigen Tagen fand die jährliche Vollversammlung im Seminarhotel statt.


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