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SCHLIERBACH. Wesentliche Bestandteile in der Ausbildung an der Landwirtschaftsschule sind die Verarbeitung und das Veredeln von Lebensmitteln.

Das Zerlegen von Schlachtkörpern gehört zum Unterricht. (Foto: F. Braunsberger)
Das Zerlegen von Schlachtkörpern gehört zum Unterricht. (Foto: F. Braunsberger)

Mit der Sanierung der Landwirtschaftlichen Fachschule bot sich die Möglichkeit, auch die Unterrichtsräume für die Lebensmittelverarbeitung auf den modernsten Stand zu bringen. In den Milchverarbeitungsräumen veredeln die Schüler Milch zu Joghurt und verschiedenen Käsesorten. Auch die Gewinnung von Rahm und die Herstellung von Butter werden unterrichtet.

Ausgerüstet mit Schnittschutzschürzen und -handschuhen verarbeiten Schüler im Zerlege-raum auch Schweinehälften und Rinderviertel zu küchenfertigen Stücken. Mussten früher die Schlachtkörper aus dem Kühlraum über die Stiege geschleppt werden, kommen sie heute aus dem Anlieferungskühlraum direkt zum Zerlegetisch. Besondere Begeisterung spürt man bei der Herstellung von Würsten und Leberkäse. Natürlich dürfen dabei die Qualitätskontrollen in Form von Verkostungen nach der Produktion nicht fehlen.

Zwischen den Lebensmittelverarbeitungsräumen und dem Speisesaal wurden ehemalige Klassenzimmer zu einer großzügigen Lehrküche umgebaut. Dieser Raum mit fünf Kochplätzen und einem Esstisch für zwölf Personen wird auch vom LFI für Kochkurse gebucht. Die Lehrer vermitteln im praktischen Unterricht die Grundlagen des Kochens und Backens.

Auch Teigwaren werden hergestellt. Mit diesen neuen Räumen lernen die Schüler den gesamten Kreislauf kennen, von der Saat des Getreides und Aufzucht von Tieren über die Verarbeitung bis hin zum Genuss.


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