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ROSENAU AM HENGSTPASS. Aufgrund des schlechten Bauzustandes wurde die Dirngrabnerkapelle in Rosenau neu errichtet und nun feierlich eingeweiht.

  1 / 3   Übergabe der Marienstatue gespendet von Bürgermeisterin Maria Benedetter (r.) an die Eigentümer Anni und Reinhard Buresch (Foto: privat)

Die Dirngrabnerkapelle in Rosenau wurde vom Ehepaar Franz und Maria Baumschlager (geb. Rohregger), laut Überlieferung, nach einem Unfall vom 25. Juni 1879 zur Erinnerung an dieses Ereignis erbaut. Damals starb in Rosenau 8 das zweieinhalb-jährige Mädchen Sofie, als durch einen Sturm die Haustüre des Dirngrabnergutes ausgehoben wurde. Die schwere Türe begrub das Kleinkind, das zu diesem Zeitpunkt im Vorhaus gestanden war.

Neubau war notwendig

Bei den Abbrucharbeiten am 30. Mai 2021, kam hinter dem Verputz eine schöne Malerei zum Vorschein, worin die Jahreszahl 1827 zu lesen war. Worauf zu schließen ist, dass vor der Kapelle eventuell ein gemauerter Bildstock vorhanden war. Der schlechte Bauzustand des fast 200 Jahre alten Bauwerks machte einen Neubau notwendig. Um das wunderschöne Kulturgut für Rosenau zu erhalten, entschlossen sich die Eigentümer Anna und Reinhard Buresch, gemeinsam mit der Gemeinde Rosenau am Hengstpaß, für einen Neubau der Kapelle.

Unter der organisatorischen Leitung durch Alt-Bürgermeister Peter Auerbach wurde im Juni 2021 mit dem Neubau der Kapelle begonnen und im Mai 2022 mit der Segnung durch Pfarrer Gerhard Maria Wagner abgeschlossen werden.


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