Ehrenamt in Oberösterreichs Museen: Urkunde für Edith Petschnik aus Molln
MOLLN. Die Museumslandschaft Oberösterreichs ist von dem persönlichen Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher geprägt. Um ihnen Dank und Anerkennung für ihr langjähriges freiwilliges Engagement auszusprechen, lud der Verbund Oberösterreichischer Museen 17 besonders verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter zu einer Festveranstaltung ein. Eine davon war Edith Petschnik aus Molln, die für ihre mehr als 30-jährige ehrenamtliche Mitarbeit im Wilderer Museum mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet wurde.

Oberösterreich verfügt über eine überaus reichhaltige Museumslandschaft. In rund 300 Häusern sind Besucher – teils ganzjährig, teils saisonal – eingeladen, in die Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte des Landes, in die Geschichte des regionalen Handwerks, die Industrie- und Technikgeschichte, in Spezialthemen rund um Persönlichkeiten oder historische Ereignisse sowie in archäologische oder volkskundliche Themen einzutauchen. Die große Bandbreite an Tätigkeiten im Museumskontext wäre ohne die Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Museumsmitarbeiter nicht leistbar.
Ehrenurkunden für das Engagement im Dienste der Museen
Dem Verbund Oberösterreichischer Museen sei es daher ein großes Anliegen, den ehrenamtlichen Museumsmitarbeitern besonderen Dank und Würdigung für ihre Arbeit entgegenzubringen. So wurden 17 Persönlichkeiten aus Oberösterreichs Museen zu einer gemeinsamen Feierstunde in das Keine-Sorgen-Atrium nach Linz geladen und im Beisein von Familienangehörigen und Vereinsmitgliedern geehrt.
Edith Petschnik vom Wilderer Museum geehrt
Aus Molln wurde Edith Petschnik eine Ehrenurkunde überreicht: Seit über 30 Jahren ist sie um Reinlichkeit im gesamten Ausstellungsbereich im Wilderer Museum von über 400 Quadtratmetern bemüht, der Blumenschmuck an den Museumsgebäuden liegt ihr besonders am Herzen. Auch bei Veranstaltungen ist sie immer präsent und verantwortlich für den Einkauf und die Organisation der Hilfskräfte. Zudem leistet sie auch an Sonn- und Feiertagen Museumsdienste. „Frau Petschnik ist einfach immer zur Stelle, wenn im Museum Arbeiten anfallen“, so Obmann Fritz Kammerhuber dankbar.
Stimmungsvolle Feierstunde
Im Rahmen der Feierstunde bedankte sich der Präsident des Verbundes Oberösterreichischer Museen Roman Sandgruber bei den Festgästen für ihre langjährige Arbeit: Jeder noch so kleine Beitrag seitens der freiwilligen Mitarbeiter sei wertvoll und wichtig und trage zu einem gelungenen Museumsbetrieb bei. Othmar Nagl, Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung, Präsident Herbert Scheiböck vom OÖ Forum Volkskultur und Direktorin Margot Nazzal von der Direktion Kultur und Gesellschaft des Landes Oberösterreich wendeten sich ebenfalls mit Grußworten an die Festgäste und würdigten die Leistungen der Preisträger.


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