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HINTERSTODER. Ein wichtiger Schritt bei der Errichtung der neuen Hössbahn in Hinterstoder wurde gesetzt: Der Seilzug für die neue 10er Gondelbahn auf die Höss mit abschließender Verspleißung des Seiles. Damit befindet sich das Großprojekt im Zeitplan. Mit Weihnachten soll die neue Bahn direkt vom Parkplatz in Hinterstoder weg den Betrieb aufnehmen.

  1 / 2   Soeben erfolgte bei der neuen Hössbahn der Spleiß des 70 Tonnen schweren Förderseils, bei dem die Enden miteinander verwoben werden. (Foto: Hiwu)

Insgesamt 22 Millionen Euro investieren die Betreiber in das größte Seilbahnprojekt Oberösterreichs. Die moderne 10er Gondelbahn wird den Standort Hinterstoder weiter aufwerten und allen Gästen noch mehr Komfort, Sicherheit und geringere Wartezeiten bieten. Denn: die neue Förderleistung entspricht in der Praxis einer 50prozentigen Kapazitätssteigerung, mit den 10er-Kabinen können pro Stunde dann 3.200 Gäste befördert werden. „Die neue Hössbahn ist ein Leuchtturmprojekt für den heimischen Tourismus und den Standort Hinterstoder“, so Helmut Holzinger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG.

Seilzug als wichtiger Meilenstein

Nach der Errichtung der Stützen und der Tal- und Bergstation ist der Seilzug ein wichtiger Meilenstein, um das Projekt zeitgerecht bis Weihnachten fertigstellen zu können. Das 58 Millimeter starke und insgesamt 70 Tonnen schwere Förderseil wurde mit einem Hilfsseil auf die Stützen gezogen. „Nun wird das Förderseil gespleißt. Das bedeutet, nach dem Auflegen des Seils werden die Enden miteinander verwoben“ beschreibt Peter Hager, Technischer Leiter der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG, diesen wichtigen Schritt. In Folge werden die Erdarbeiten entlang der Strecke abgeschlossen und die beiden Betriebsgebäude im Tal und am Berg fertig gestellt.

Erste Fahrversuche in zweiter Novemberhälfte geplant

In der zweiten Novemberhälfte soll dann mit den ersten Fahrversuchen begonnen werden. „Für uns spielt das Wetter bei der Errichtung der Bahn auch eine entscheidende Rolle. Denn wir müssen das Tageslicht nutzen und können aus Sicherheitsgründen nicht mit Scheinwerfern – etwa an den Stützen – arbeiten. Die Schönwetterperiode Anfang Oktober war wichtig für uns, um den Zeitplan halten zu können“, berichtet Peter Hager.

Zeitvorteil beim Einsteigen

Der neue Standort der Talstation, direkt nach der Ortseinfahrt beim großen Parkplatz, bedeutet einen wesentlich kürzeren und bequemeren Weg für alle Besucher. Neu ist auch, dass die Skiköcher innen liegen, was einen wesentlichen Zeitvorteil beim Einsteigen bedeutet. Bei einer Streckenlänge von 2.606 Metern wird eine Höhendifferenz von 811 Metern in einer Zeit von 6,5 Minuten überwunden. Die Fertigstellung ist per Ende des Jahres, rechtzeitig zu Beginn der Weihnachtsferien geplant.


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