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NUSSBACH. Most erfreut sich heutzutage wieder steigender Beliebtheit. Warum das so ist und worauf es bei gutem Most ankommt – das verraten Mostsommelier Franz und Kellermeister Stefan Höllhuber von der Mostkellerei Höllhuber im Tips-Interview.

Aus Äpfeln und Birnen das Beste machen: Dafür ist Familie Höllhuber bekannt. (Foto: www.wildbild.at)

Tips: Was zeichnet euren Betrieb in Nußbach aus?

Franz und Stefan Höllhuber: Wir verarbeiten ausschließlich Äpfel und Birnen aus der Region, mit rund 700 Streuobstbäumen bewirtschaften wir einen der größten Streuobstgärten der Region. Bei uns wird alles selbst verarbeitet und abgefüllt, somit bleibt die Wertschöpfung im Bezirk. Ganz getreu unseres Mottos: „Aus der Region, für die Region.“

Tips: Ihr nennt euch „Österreichs erfolgreichsten Mostproduzenten“. Wie kam es dazu?

Höllhuber: Bei der diesjährigen Produktprämierung, der Ab-Hof Messe in Wieselburg Mitte März, konnten wir in der Kategorie Most gleich vier von zehn Kategorien gewinnen. Das schaffte sonst keiner.

Tips:Wie wird Most heutzutage eigentlich produziert?

Höllhuber: Um Most marktfähig in die Flasche zu bringen sind viele Verarbeitungsschritte notwendig. Wir produzieren unseren Most wie Wein. Mit modernster Kellertechnik, altüberliefertem Wissen und der nötigen Leidenschaft zum Produkt bekommt man das fruchtige Aroma und den guten Geschmack in die Flasche.

Tips:Welche Innovative Most-Produkte gibt es noch?

Höllhuber: Die beliebtesten sind Cider und Perlwein. Wir sind einer der wenigen Betriebe, die Cider und Perlwein auch wirklich selbst am Betrieb abfüllen können. Unser Cider ist mild, prickelnd und fruchtig. Er hat unter fünf Prozent Alkohol und eignet sich perfekt als Aperitif.

Tips: Wo kann man eure Produkte kaufen?

Höllhuber: Bei uns Ab Hof in unserem Hofladen, der immer freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet hat. Außerdem sind wir auch regional sehr gut aufgestellt und man kann unsere Produkte bei fast allen Nahversorgern in der Region kaufen.


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