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Protest gegen Gasbohrungen ebbt nicht ab: Rund 150 Teilnehmer bei "Trauermarsch" in Linz

Sophie Kepplinger, BA, 15.01.2024 07:46

MOLLN/LINZ. Als „Symbol für den kritischen Zustand des Naturschutzes in Oberösterreich“ veranstaltete die Bürgerinitiative Pro Natur Steyrtal am Samstag einen Trauermarsch in der Landeshauptstadt. Rund 150 Personen schlossen sich dem Trauerzug an. Ausschlaggebend für den Protest: Das genehmigte Gasbohrprojekt im Mollner Jaidhaustal. Ein offener Brief, den die Bürgerinitiative mit nationalen und internationalen Organisationen aufsetzte, unterstreicht die Forderung nach einem sofortigen Baustopp.

  1 / 4   Als "Symbol für den kritischen Zustand des Naturschutzes in Oberösterreich" veranstaltete die Bürgerinitiative Pro Natur Steyrtal am Samstag einen Trauermarsch in der Landeshauptstadt. (Foto: Dieter Wallentin)

Schon im Vorfeld der Bohrarbeiten haben Greenpeace, Naturschutzbund, Alpenverein und Umweltdachverband Beschwerden gegen den Bohrungsbescheid für ADX Energy eingebracht. Trotz der Gerichtsverfahren dürfen die Arbeiten im Jaidhaus fortgeführt werden. Gemeinsam mit 48 nationalen und internationalen Organisationen fordert die Bürgerinitiative Pro Natur Steyrtal nun in einem offenen Brief an die Bundes- und oberösterreichische Landesregierung die aufschiebende Wirkung des Bohrungsbescheids sowie einen sofortigen Baustopp. Auch die Bevölkerung stelle sich dem Projekt entgegen, so die Bürgerinitiative: Über 8.900 Menschen haben sich der Petition „Kein Gas aus Molln!“ angeschlossen.


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