Bäuerinnen des Bezirkes Kirchdorf zeigen Wert des Fleisches auf
BEZIRK KIRCHDORF. Rund um den bevorstehenden Weltfleischtag am 26. Februar machten die Landwirte auf den Wert des Fleisches in der Ernährung, aber auch auf den sorgsamen Umgang mit dem Lebensmittel Fleisch aufmerksam. Die Bäuerinnen aus dem Bezirk Kirchdorf waren dazu live bei der Radiosendung Arcimboldo am Linzer Südbahnhofmarkt zu Gast. Mit im Gepäck: Selbstgemachter Putenfleischaufstrich, Sulz, Leberaufstrich und Schinken auf Bauernbrot.

„Der österreichische Standard – und damit auch das Tierwohl – muss es uns wert sein österreichisches Putenfleisch zu kaufen. Denn bei einem Selbstversorgungsgrad von knapp 50 Prozent bei Putenfleisch muss uns bewusst sein, dass der restliche Anteil importiert wird und wir dabei nicht wissen, in welcher Haltungsform und unter welchen Bedingungen die Truthühner gemästet wurden“, betont Bezirksbäuerin Sabine Sieberer aus Steyrling.
Die Putenmäster stehen vor herausfordernden Zeiten, denn die Ställe stehen länger leer als üblich, die Produktionskosten sind nach wie vor hoch und die Nachfrage nach österreichischem Putenfleisch ist gleichbleibend. Familie Aitzetmüller, Putenmäster aus Pettenbach, betont: „Die Pute ist sehr vielfältig. Denn neben der Putenbrust gibt es noch andere hochwertige Produkte, wie zum Beispiel: Schinken, Leberaufstrich und Sulz. Für uns ist es unverständlich, dass wir in Österreich hochwertiges Putenfleisch produzieren, welches ins Ausland exportiert werden muss, weil es bei uns keine Nachfrage dafür gibt.“


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