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RIED IM TRAUNKREIS. Kürzlich wurde dem ehemaligen Rieder Vizebürgermeister Leopold Leitenmair das Silberne Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich verliehen.

  1 / 2   Leopold Leitenmair (4. v. l.) mit Gattin Christine (5. v. l.), Vizebürgermeister Markus Tempelmayr (2. v. l.) und Familienmitgliedern bei der Verleihung der Landesauszeichnung durch Landeshauptmann Thomas Stelzer (6. v. l.) im Landhaus in Linz. (Foto: Land OÖ/Bayer)

Leopold Leitenmair hat drei Jahrzehnte lang in verschiedenen Funktionen die Gemeinde Ried im Traunkreis maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Er wurde 1985 Gemeinderatsmitglied und war von 1991 bis zu seinem Ausscheiden 2015 auch Gemeindevorstand und Vizebürgermeister. Besonders hervorzuheben ist der Straßenausschuss, dessen Obmann er zwölf Jahre lang war. Mit viel Tatkraft und Sachverstand hat er sich für eine gute Infrastruktur eingesetzt. Beim Ausbau von wichtigen Straßen hat er viel Zeit für Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümern investiert und sich nicht gleich entmutigen lassen, wenn es wo mehrere Anläufe gebraucht hat. Seinem Einsatz ist die Staubfreimachung des gesamten Güterwegenetzes zu verdanken und auch das wichtige Projekt der Hofzufahrten hat er noch maßgeblich auf den Weg gebracht.  

 Als Vizebürgermeister hat Leopold Leitenmair die damaligen Bürgermeister, Michael Langeder und Helmut Hechwarter, immer tatkräftig unterstützt. An der Umsetzung der zentralen Gemeindeprojekte dieser Zeit hat er stets an vorderster Front mitgewirkt. Besonders zu erwähnen sind dabei der Neubau des Gemeindeamtes, die Gestaltung des Dorfplatzes und die neue Aufbahrungshalle. Auch über den Ort hinaus hat er etwa im Wegeerhaltungsverband und im Bezirksabfallverband seinen Sach- und Hausverstand gerne eingebracht.  

Landwirt mit Leib und Seele

Als Landwirt mit Leib und Seele war er viele Jahre auch in der bäuerlichen Interessensvertretung, unter anderem 12 Jahre als Bauernbund-Obmann, engagiert. Er hat in dieser Funktion auch viele Veranstaltungen und Ausflüge organisiert, oftmals stellte er auch den eigenen Hof als Veranstaltungsort zur Verfügung. So manche Landjugend-Discos oder Feuerwehrfeste rockten den „Gruabbaun-Hof“. Er hatte außerdem die Idee zur „Rieder Hofroas“, welche heute noch von der Bauernschaft gemeinsam mit anderen Vereinen veranstaltet wird und die immer ein Besuchermagnet in der Region ist.  

12 Jahre lang war Leopold Leitenmair auch Jagdausschuss-Obmann und hat mit viel Gespür und diplomatischem Geschick zu einem guten Verhältnis zwischen Jägerschaft und Landwirten beigetragen um immer für beide Seiten akzeptable Lösungen zu erreichen.


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