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STEINBACH AM ZIEHBERG. Die extremen Wetterbedingungen der vergangenen Tage in Österreich haben auch Auswirkungen auf die Wildtiere. Heftige Stürme, anhaltender sintflutartiger Regen und Kälte beeinträchtigen die Flugfähigkeit und Nahrungsaufnahme der Zugvögel, insbesondere Schwalben, massiv. Das Team des Tierparadieses Schabenreith in Steinbach am Ziehberg hilft den erschöpften Schwalben und anderen Tieren in Not.

  1 / 4   Tierliebhaber nehmen weite Strecken in Kauf, um Schwalben zu retten. (Foto: Tierparadies Schabenreith / Hofner)

Zahlreiche Schwalben aus ganz Oberösterreich sind bereits in der Quarantänestation des Tierparadieses Schabenreith untergebracht, und es werden täglich mehr. Besonders die Mehlschwalben, die sich auf ihre Reise gen Süden vorbereiten, wurden am Weiterflug gehindert und finden keine Nahrung. Dank der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, konnten bereits viele Tiere gerettet werden. Die Menschen zeigen eine beeindruckende Empathie, indem sie teils weite Strecken auf sich nehmen, um die Vögel in Sicherheit zu bringen.

Tiere in Not – nicht nur Schwalben betroffen

Auch andere Wildtiere sind durch das Extremwetter in Bedrängnis geraten. Am 15. September wurde beispielsweise ein völlig erschöpfter Turmfalke im Tierparadies abgegeben. Die Mitarbeiter des Tierheims arbeiten unermüdlich daran, so viele Tiere wie möglich zu retten.

Um die Vögel zu unterstützen, gibt es einfache Maßnahmen

  • Schwalbenansammlungen unter Dächern oder anderen geschützten Orten sollten nicht gestört werden, damit die Tiere ihre Energie schonen können.
  • Geschwächte und hilfsbedürftige Tiere bitte umgehend bei einer Tierschutzorganisation melden.
  • Vögel, die am Boden sitzen und nicht mehr auffliegen können, dürfen nach Rücksprache in einer mit Luftlöchern versehenen Schachtel in die nächste Auffangstation gebracht werden.

Wildtierauffangstation & Kontakt für Notfälle im Bezirk Kirchdorf:

Tierparadies Schabenreith: Harald Hofner: 0699 10080026 und Doris Hofner-Foltin: 0699 12734114


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