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Treffpunkt Benedikt pilgerte durch Nahen Osten: "Gott ist dort zu finden, wo Frieden kostbar ist"

Maya Lauren Matschek, 25.02.2026 10:43

KREMSMÜNSTER/JERUSALEM/ISRAEL. Eine Gruppe von 26 jungen Erwachsenen vom „Treffpunkt Benedikt“ des Stifts Kremsmünster war acht Tage gemeinsam mit Abt Bernhard Eckerstorfer im Heiligen Land unterwegs. Die Reise war von religiöser Vielfalt geprägt, da der Aschermittwoch und der Beginn des Ramadan zusammenfielen und eine Eucharistiefeier mit einer katholisch-arabischen Gemeinde stattfand.

  1 / 6   Die Pilgergruppe mit den 26 Teilnehmenden vom "Treffpunkt Benedikt" mit Abt Bernhard Eckerstorfer (vorne, 3. v. r.) (Foto: Stift Kremsmünster/Treffpunkt Benedikt)

Die Teilnehmenden beschrieben ihr Anliegen an die Pilgerreise vor dem Start so: Man habe nicht nur heilige Stätten sehen wollen, sondern „das Evangelium neu hören und das eigene Herz wahrnehmen“.

Bereits die Ankunft von Tel Aviv (Israel) aus in Jerusalem habe sie mit der politischen und gesellschaftlichen Realität des Landes konfrontiert. Gerade diese Erfahrung sei für viele ein geistlicher Impuls gewesen: „Gott ist nicht in einer heilen Welt zu finden, sondern dort, wo Menschen hoffen, ringen, ausharren und wo Frieden kostbar ist.“

Katholisch-arabische Eucharistiefeier

Untergebracht war die Gruppe im Österreichischen Hospiz in Jerusalem. Neben gemeinsamen Gebetszeiten besuchte sie zentrale Orte des Christentums, darunter die Grabeskirche und die Franziskanerkirche St. Salvator, wo eine Eucharistiefeier mit der katholisch-arabischen Gemeinde stattfand. In diesem Zusammenhang hielten die jungen Erwachsenen fest: „Nicht der Glanz trägt den Glauben, sondern das Geheimnis von Kreuz und Auferstehung.“

Zwischen Fastenzeit und Ramadan

Weitere Stationen waren der Abendmahlssaal am Berg Zion sowie die Benediktinerabtei Dormitio. In Bethlehem verweilte die Gruppe in der Geburtskirche. Eindrücke vom Tempelberg, vom Ölberg und aus der Altstadt Jerusalems prägten ebenso das Programm. In die Reisezeit fielen sowohl der Aschermittwoch als auch der Beginn des Ramadan.

Eindrücke für den Alltag zuhause gesammelt

Nach den Tagen in Jerusalem führte der Weg nach Galiläa – über Nazareth bis nach Tabgha am See Genezareth. Dort standen unter anderem ein Besuch in Kafarnaum und am Berg der Seligpreisungen sowie ein Einkehrtag in Stille auf dem Programm. Die Teilnehmenden kehrten „reich an Eindrücken und innerlich gestärkt“ nach Kremsmünster zurück – mit dem Wunsch, die Erfahrungen in ihren Alltag im Bezirk Kirchdorf mitzunehmen.


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