Großes Interesse an abgeschlossener Vortragsreihe „Vergiss mein nicht“ in Kremsmünster
KREMSMÜNSTER. Mit großem Zuspruch ist die vierteilige Vortragsreihe des Leader-Projekts „Vergiss mein nicht“ in Kremsmünster zu Ende gegangen. Den Abschluss bildete der Vortrag „Aktivieren – Motivieren – Stärken“ von Roland Sperling, der den Besuchern noch einmal praxisnahe Einblicke im Umgang mit Demenz vermittelte.

Mit dem Vortrag „Aktivieren – Motivieren – Stärken“ von Referent Roland Sperling fand die vierteilige Vortragsreihe des Leader-Projekts „Vergiss mein nicht“ ihren erfolgreichen Abschluss. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über den Umgang mit Demenz zu informieren.
Bücherei unterstützte die Aktion
Nach den Schlussworten der Projektverantwortlichen Danusa Neuhauser bot der Abend einen besonders praxisnahen Ausklang: Die Teilnehmenden konnten verschiedene Materialien selbst ausprobieren. Neben Spielen standen auch sogenannte Demenzkatzen und Demenzpuppen zur Verfügung, die einen unmittelbaren Eindruck davon vermittelten, wie sich diese anfühlen und welche Wirkung sie entfalten können. Ergänzend dazu bestand die Möglichkeit, in Fachbüchern und Trainingsunterlagen zu schmökern.
Unterstützt wurde die Veranstaltungsreihe von der Bücherei Kremsmünster, die ihre Auslage thematisch passend gestaltete. Dort steht weiterhin eine Auswahl an Literatur zum Thema Demenz zur Verfügung.
350 Personen hörten sich Vorträge an
Das große Interesse unterstreicht die Relevanz des Themas: Insgesamt nahmen rund 350 Personen an den vier Vorträgen in Kremsmünster teil. Für die beiden letzten Termine wurden zudem sogenannte Stimmungszettel eingesetzt, die von Christian Rensch erarbeitet wurden. Diese sollen helfen, die Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen besser zu erfassen sowie bestehende Angebote sichtbarer zu machen.
Fortsetzung im Herbst geplant
Aufgrund der hohen Nachfrage ist bereits eine Fortsetzung geplant: Im Herbst soll ein weiterer Vortrag in Kremsmünster stattfinden. Unter dem Titel „Validation – Kommunikation bei Demenz“ wird dabei ein vertiefender Zugang zum Umgang mit Betroffenen im Mittelpunkt stehen.


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