Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Gewerkschaftsbund Kirchdorf gedenkt NS-Opfern in Mauthausen

Maya Lauren Matschek, 28.04.2026 09:16

KIRCHDORF/MAUTHAUSEN. Funktionäre des Österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB) Kirchdorf haben kürzlich die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Mauthausen besucht. Bei einer Kranzniederlegung erinnerten sie an die Opfer des Nationalsozialismus.

  1 / 3   Bei einer Kranzniederlegung erinnerten die Teilnehmenden an die Opfer des Nationalsozialismus. (Foto: ÖGB Kirchdorf)

Im Mittelpunkt des Gedenkens stand das Schicksal von Zoltan Schultz. Der 28-jährige ungarische Geigenvirtuose und Dirigent wurde am 17. April 1945 im Raum St. Pankraz während eines sogenannten Todesmarsches auf dem Weg nach Mauthausen von Nationalsozialisten ermordet. 81 Jahre später wurde seiner stellvertretend für die vielen Opfer des NS-Regimes gedacht.

Im Anschluss führte Verena Mayrhofer, langjährige Mitarbeiterin im Mauthausen Komitee Österreich, die Teilnehmenden durch die Gedenkstätte. Dabei wurde die Bedeutung von Erinnerungskultur und historischer Verantwortung hervorgehoben – insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen.

„Das Gedenken an Zoltan Schultz und die vielen Opfer des NS-Regimes ist für uns nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern ein klarer Auftrag für die Gegenwart. Gerade heute müssen wir entschlossen für Demokratie, Menschlichkeit und Solidarität eintreten und wachsam bleiben, damit sich solche Verbrechen niemals wiederholen“, betont Bernhard Riedler, Regionalvorsitzender des ÖGB in Kirchdorf.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden