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GRÜNBURG. Mit einem feierlichen Spatenstich an der Schieferstraße in Grünburg hat die Wassergenossenschaft Untergrünburg den Startschuss für ein umfangreiches Infrastrukturprogramm gegeben. Rund zwei Millionen Euro werden in den Jahren 2026 und 2027 in insgesamt fünf Projekte investiert – darunter drei Hochbehälter-Neubauten, eine neue Quellhauptleitung sowie die Sanierung einer bestehenden Versorgungsleitung.

  1 / 3   Vertreter von Gemeinde und Politik beim symbolischen Spatenstich (v. l.:) Bürgermeister Gerald Augustin, Horst Falkensteiner (Amt der OÖ Landesregierung Wasser), Martin Schörghuber, Wasserwart Franz Gegenhuber, Roland Wimmer, Sternberger-Baggerungen-Geschäftsführer Mathias Sternberger, Kals-Baufirma-Geschäftsführer Erich Kals, Projektadministratorin Barbara Reisinger, Johannes Kranawetter (Raiba Grünburg), Finanzreferentin WG-Untergrünburg Christa Aigner, Obmann WG-Untergrünburg Hubert Aigner, Obmann-Stv. Thomas Schönberger, Wasserwart Martin Wasserbauer, Baumeister Steiner Jürgen und Günter Wandrack (Foto: Wassergenossenschaft Untergrünburg)

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Planung und ausführenden Unternehmen nahmen an der Feier teil. Im Mittelpunkt stand dabei die Bedeutung der Wasserversorgung als gemeinschaftliches Gut. „Die Wasserleitung hat das Alleinstellungsmerkmal, dass sie egal ob alt oder jung, betucht oder arm, Couleur dort oder da, heimische oder fremde Menschen, verbindet – alle in diesem Gebiet sind durch dieses ‚Band‘ mit dem lebenswichtigen Trinkwasser versorgt“, betonte der designierte Obmann der Genossenschaft, Thomas Schönberger.

Er verwies zugleich auf die langjährige Vorarbeit des scheidenden Obmanns Hubert Aigner sowie auf die ehrenamtliche Arbeit des gesamten Teams, das die Genossenschaft trägt. Die Umsetzung der Projekte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit regionalen Planungsbüros und Unternehmen.

Bedeutung der Investitionen und reibungsloser Projektstart

Auch Grünburgs Bürgermeister Gerald Augustin unterstrich die Bedeutung der Investitionen: „Die Preisgebarung für Trinkwasser schlägt anderswo negativ für die Verbraucher zu Buche.“ Umso wichtiger sei es, rechtzeitig in die Infrastruktur zu investieren. Ein Großteil der Kosten wird aus Rücklagen gedeckt, weitere Mittel stammen aus Förderungen von Bund und Land sowie aus langfristiger Finanzierung.

Die Projektwerber heben vor allem den reibungslosen Ablauf der wasserrechtlichen Verfahren durch die Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf positiv hervor. Die Verantwortlichen sehen darin ebenso wie in der engen Abstimmung mit der Gemeinde Grünburg eine wesentliche Grundlage für den erfolgreichen Projektstart.

Fünf Projekte für eine sichere Wasserversorgung

Geplant ist der Ersatzneubau des Hochbehälters Wagenhub 1. Ebenso wird der Hochbehälter Schatz durch einen Neubau ersetzt. Auch der Hochbehälter Sturm wird im Zuge des Projekts neu errichtet. Darüber hinaus ist ein Ersatzneubau der Quellhauptleitung vorgesehen. Zusätzlich wird die bestehende Versorgungsleitung im Bereich Breichaberg umfassend saniert.

Mit den geplanten Maßnahmen will die Wassergenossenschaft Untergrünburg die Versorgungssicherheit langfristig gewährleisten und die Infrastruktur fit für kommende Generationen machen.


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