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KIRCHDORF/BEZIRK. Um die Integration in den oberöster­reichischen Bezirken und Ge­meinden zu fördern, gibt es seit Kurzem „Regionale Kom­petenzzentren für Integration und Diversität“. Auch in Kirch­dorf dient ein solches Zentrum als Anlaufstelle für alle Fragen rund ums Zusammenleben.

Sanela Dzafic (r.) und Sonja Lang arbeiten im Kompetenzzentrum in Kirchdorf
Sanela Dzafic (r.) und Sonja Lang arbeiten im Kompetenzzentrum in Kirchdorf

Sanela Dzafic und Sonja Lang sind im Büro in der Kirchdorfer Kalvarienbergstraße für alle An­liegen rund um Integration und das Zusammenleben von Einhei­mischen und Menschen mit Mi­grationshintergrund im Bezirk Kirchdorf erreichbar.

Flüchtlingsthema fordert

Gerade in Zeiten, wo sehr viele Flüchtlinge ihre Heimat verlassen müssen und auch nach Europa kommen, ist ein solches Kompe­tenzzentrum besonders gefordert, wie Sanela Dzafic betont. „Wir unterstützen beispielsweise, wenn ein neues Flüchtlingsquartier in einer Gemeinde eingerichtet wird, und übernehmen Koordi­nationsaufgaben für die ehren­amtlichen Helfer.“

Die Kompetenzzentren dienen dabei als eine unterstützende und beratende Anlaufstelle. Ihre Zu­ständigkeit geht über die Flücht­lingsproblematik hinaus und betrifft generell das Zusammen­leben von Menschen unterschied­licher Herkunft.

Aktive Integrationsarbeit

Träger der Regionalen Integra­tionsstellen ist die Caritas, fi­nanziert werden sie vom Sozi­alressort des Landes OÖ. Zwölf Kompetenzzentren in 13 Bezir­ken Oberösterreichs gibt es bis dato.

Die Kompetenzzentren bieten vor allem Prozessbegleitung an, sei es beim Miteinander-ins-Gespräch-Kommen, Deutsch Lernen oder gemeinsamen Kochen oder bei der Einbindung in örtliche Verei­ne und der Entwicklung von lang­fristigen Integrationsprozessen. Sanela Dzafic kam selbst 1993 als Flüchtling aus Bosnien nach Ös­terreich. Sie arbeitet seit dem Jahr 2009 im Integrationsbereich, Kol­legin Sonja Lang seit 2010.

Am 11. September beteiligt sich die Institution an einer neuen Auf­lage der Veranstaltung „Im Ge­spräch mit ...“ in der Kirchdorfer Fußgängerzone. Am „Langen Tag der Flucht“ am 25. September veranstaltet das ReKI gemein­sam mit der MiMi(Miteinander in Micheldorf)-Gruppe und dem Katholischen Bildungswerk einen Info-Abend zum Thema „Auf­brechen und Ankommen“ in Mi­cheldorf.


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