KIRCHDORF. Im Frühherbst zieht es viele wanderwütige Österreicher wieder verstärkt hinaus in die Natur. Berge wollen erklommen und bezaubernde Naturschauplätze besichtigt werden.

„Dieses Erleben in der Natur wird jedoch häufig getrübt, wenn es durch stetigen punktuellen Druck oder Reibung im Schuhwerk zu Reizungen der Haut und schließlich zu einer Blase kommt“, so Wundmanagerin Veronika Lattner vom Landeskrankenhaus Kirchdorf.
Vor allem neue, unbequeme, schlecht sitzende oder scheuernde Schuhe sind der Grund für eine Abhebung der Epidermis (äußere Hautschicht) und der darunter liegenden Haut. Es entsteht ein Hohlraum, der sich mit Flüssigkeit füllt. Um Blasenbildung im Vorfeld zu verringern, sollte man daher auf gut sitzende Wanderschuhe mit hohem Schaft und guter Sohle achten. Neue Schuhe sollten erst einmal eine Zeit lang eingegangen werden, um sie an den Fuß anzupassen und das Material geschmeidiger zu machen. Entscheidend sind zudem auch gute Socken.
Wenn eine Blase entstanden ist, sollte man diese nur wenn nötig und möglichst steril öffnen und anschließend gut verbinden.


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