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Leserartikel Jakob Weiermair, 01.03.2017 08:39

KIRCHDORF/STEYR. Gesundheitliche Grundversorgung auch in Entwicklungsländern ermöglichen – diesem Ziel verschreiben sich die Landeskrankenhäuser Kirchdorf und Steyr mit ihrer Unterstützung des Entwicklungsprojekts der „Helping Hands Österreich“ in Kenia.

  1 / 4   Die Medizinischen Hilfsgüter werden in die Räume des neuen Gesundheitszentrums eingeräumt: Angela Mair (l.) und Schwester Hildha strahlen um die Wette. Foto: Angela Mair

„Damit das kleine Gesundheitszentrum in Mtwapa seinen Betrieb aufnehmen kann, wurden den Projektkoordinatoren wichtige Geräte – wie beispielsweise ein Ultraschall- und ein EKG-Gerät, Überwachungsmonitore aber auch Liegen oder Gehhilfen – zur Verfügung gestellt“, freut sich Angela Mair, die ehrenamtlich für „Helping Hands Österreich“ die Unterstützung betreut. Die ausgeschiedenen – aber einwandfrei funktionierenden – Geräte und Hilfsmittel sollen einen Beitrag zur dort so notwendigen, medizinischen Versorgung der Menschen leisten.

Projektstart des Gesundheitszentrums war im Frühjahr des vergangenen Jahres. Immer mehr der 540 Kinder, die in Mtwapa in eine von „Helping Hands Österreich“ betreuten Schule gehen, sind auch auf medizinische Versorgung angewiesen. In einer improvisierten Ambulanz im Freien versuchte eine dort arbeitende österreichische Krankenpflegerin Kinder mit Verletzungen zu behandeln. Die kaum vorhandene medizinische Infrastruktur sowie der Umstand, dass viele Familien vor Ort sich keine Behandlung leisten können, führten zur Projektgründung der neuen Health Clinic, die nahe der Schule entsteht.

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren Spenden die engagierten Helfer vor Ort unterstützen konnten“, sind sich die Kaufmännischen Direktoren der Spitäler Kirchdorf und Steyr einig.


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