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KIRCHDORF AN DER KREMS. Dem Bezirksalten- und Pflegeheim Kirchdorf wurde nach erfolgreicher Schulung der Mitarbeiter feierlich das Zertifikat nach Professor Böhm überreicht.

Sozialhilfeverband-Obmann und Bezirkshauptmann Dieter Goppold, Wohnbereichsleiterin Natascha Wöhry, Leiterin Betreuung und Pflege Ute Weidinger, Christoph Wernecke vom Europäischen Netzwerk für psychobiografische Pflegeforschung, Heimleiter Gerhard Schlachter und Leiter der Sozialhilfeverband-Geschäftsstelle Karl Schachinger (v.l.) Foto: BAPH Kirchdorf

Die Einführung des psychobiografischen Pflegemodells nach Böhm wurde 2014 mit der Schulung des Pflegepersonales gestartet und nun mit der Verleihung des Zertifikates abgeschlossen. „Wir werden diesen Weg weitergehen, jetzt geht es darum, das Erreichte zu festigen und weiter auszubauen, um die Re-Zertifizierung 2020 mit einem ähnlich guten Ergebnis zu bestehen“, so Heimleiter Gerhard Schlachter.

Individuelle Hilfe 

Das psychobiografische Pflegemodell nach Prof. Böhm bietet einen Weg, die Verhaltensweisen von dementen Menschen zu verstehen und eine sehr individuelle und reaktivierende Pflege zu gewährleisten. Über Gespräche mit den Bewohnern und deren Angehörigen werden die biografischen Informationen gesammelt, um mit diesem Wissen von den Pflegepersonen in ihrer Erfahrungswelt wahrgenommen zu werden.Im Rahmen der Zertifikatsverleihung wurde von Sozialhilfeverband-Obmann Bezirkshauptmann Dieter Goppold dem gesamten Betreuungsteam Dank für den jahrelangen Einsatz ausgesprochen und zu dieser hervorragenden Leistung gratuliert.


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