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KIRCHDORF AN DER KREMS. “Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“ – so auch für die Mobilen Familien- und Pflegedienste der Caritas. Aufgrund einer geplanten Renovierung im Pfarrhof, mussten die Caritas Mitarbeiter raus. Nun wurde das neue Büro im Samhaberweg in Kirchdorf bezogen.

  1 / 2   Gebietsleiterin der Familienhilfe Ilse Laßl, Abteilungsleiterin Anne Imbery, Pater Severin Kranabitl, Gebietsleiterin der Mobilen Pflegedienste Michaela Hubinger und Abteilungsleiterin Doris Wurm (v.l.), Foto: Winter

Über 20 Jahre waren die Mobilen Familien- und Pflegedienste der Caritas im Kirchdorfer Pfarrhof untergebracht. Das Gebäude muss jedoch renoviert werden, deshalb war der Umzug nötig. Für die Dienste der Hauskrankenpflege, der Mobilen Betreuung und Hilfe und der Mobilen Familiendienste im Auftrag des Sozialhilfeverbandes Kirchdorf wurden im Samhaberweg passende Büroräumlichkeiten gefunden. „Es ist ein Platz, wo man sich wohlfühlt und ein offenes Ohr findet“, ist Doris Wurm, Leiterin der Mobilen Pflegedienste, begeistert.

Betreuung älterer Menschen

Die Mobilen Pflegedienste bieten Hauskrankenpflege, Mobile Betreuung und Hilfe, Angehörigenentlastung und 24-Stunden-Betreuung. Die Caritas ist für die Gemeinden Grünburg, Molln und Steinbach an der Steyr zuständig. Heuer betreuten die 20 Mitarbeiter 140 Kunden und statteten 16.468 Hausbesuche ab.

Hilfe für Familien

Vom Büro in Kirchdorf aus betreut die Familienhilfe die fünf Bezirke Kirchdorf, Wels Stadt und Land sowie Steyr Stadt und Land. Die 42 Mitarbeiter haben heuer 196 Familien betreut, davon 73 länger als zwölf Wochen (Langzeithilfe) und statteten 1.800 Hausbesuche ab. Sie helfen Familien mit Kindern bis zum 15. Lebensjahr in belastenden Situationen.

Berufe attraktiver gestalten

Bei der feierlichen Eröffnung der Büroräume wurde nicht nur auf die Veränderungen der vergangenen Jahre zurückgeblickt, sondern auch in die Zukunft. Größte Herausforderung sei dabei die angespannte Personalsituation. „Man wird überlegen müssen, wie man diese Berufe attraktiver gestaltet und Menschen in Zukunft betreut“, so Anne Imbery, Leiterin der Mobilen Familiendienste.


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