Von Stiefmütterchen bis Latschen: die Grabbepflanzung im Herbst

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 29.10.2021 08:01 Uhr

PETTENBACH. Traditionell werden rund um Allerheiligen und Allerseelen die Gräber auf den Friedhöfen geschmückt. Was es dabei zu beachten gilt, weiß Gertraud Prielinger vom Blumenhaus Prielinger in Pettenbach.

„Die Grabpflege beinhaltet die Betreuung des Grabes, also das Gießen, Düngen und Bepflanzen. An den Gedenktagen wie Allerheiligen werden dann auch Kerzen und Blumen hingebracht“, erklärt Gertraud Prielinger, die sich mit ihrem Blumenhaus auf Hochzeits-, Bestattungsfloristik und Grabpflege fokussiert hat. Ende Oktober sind viele dabei, das Grab für die kommenden Feiertage zu gestalten und neu zu bepflanzen. „Bevor mit der Bepflanzung begonnen wird, sollte jedenfalls alles vom Grab entfernt und die Erde erneuert werden“, betont Prielinger. Für die Bepflanzung eignen sich besonders Chrysanthemen, das Heidekrautgewächs Erika, Stiefmütterchen oder winterharte Beeren. Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch robust. „Ist nach dem Setzen der Pflanzen noch Platz, kann ein kleiner Teil mit Kies ausgefüllt werden. Darauf können dann Gestecke gestellt werden“, so die Floristikmeisterin. Sie empfiehlt Reisig, Wacholder oder Tannen sowie winterfestes Grün und Moos. „Auch Latschen eignen sich gut, zum Beispiel in einer Vase“, sagt Prielinger. Traditionell werden zu Allerheiligen und Allerseelen auch frische Blumen in Vasen auf den Gräbern aufgestellt – ebenso wie Kerzen. „Für jede Seele, die im Licht ist, wird eine Kerze angezündet“, so Prielinger.

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