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Online Redaktion, 08.06.2022 13:54

KIRCHDORF. Ein Sternenkind, ein Kind das während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstirbt, ist für die Eltern ein schwerer Schicksalsschlag. Ein Schmerz, dessen Tragweite vom persönlichen Umfeld nicht immer in vollem Ausmaß erfasst werden kann. Das professionelle Team am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf lädt alle betroffenen Eltern, Angehörige und Freunde zur Gedenkfeier am Montag, 13. Juni ein.

Gabriele Hohensinn, Seelsorgerin am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum (Foto: OÖG)
Gabriele Hohensinn, Seelsorgerin am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum (Foto: OÖG)

Die Gedenkfeier spendet Trost und soll durch das gemeinsame Erinnern Hoffnung geben und verinnerlichen, dass das verstorbene Kind immer Teil der Familie ist, auch wenn es sehr früh verstorben ist. Ein Kind so früh zu verlieren, heißt Abschied nehmen von einer Zukunft, die man sich gewünscht und vorgestellt hat. Zeit und ein respektvoller Umgang mit den eigenen Empfindungen, aber auch jenen des Partners oder der Familie sind notwendig, um aufzutanken, Kraft zu sammeln und das Erlebte zu verarbeiten.

Die Seele heilen

Gemeinsam wird eine Stunde in der Natur verbracht, mit Impulsen und in Stille. Im Anschluss gibt es eine Stärkung mit Gutem der Saison.

„Die Zeit, die wir achtsam in der Natur mit Ritualen verbringen, bringt in unsere Seele Heilung. Pflanzen und Tiere laden ein, uns dem Leben wieder zuzuwenden. Der erlebte Verlust, der Schmerz und die Trauer kann dadurch nach und nach gefühlt und so besser realisiert und in das eigene Leben integriert werden“, betont Gabriele Hohensinn, Krankenhaus-Seelsorgerin am Klinikum Kirchdorf.

Im Park 

Die Gedenkfeier findet am Montag, 13. Juni, 19 Uhr statt. Treffpunkt ist im Park vor dem Klinikum Kirchdorf. Die Gedenkfeier findet bei jedem Wetter statt.


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