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OÖ. Asymmetrische Formen und sanfte Farben - das sind die aktuellen Trends bei Brautsträußen und beim hochzeitlichen Blumenschmuck. Für einen stimmigen Eindruck empfiehlt Meisterfloristin Joanna Kuttner, ein florales Gesamtkonzept zu entwerfen.

 (Foto: Aschaa Fotografie)
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Rosen, Schleierkraut, Flamingoblumen oder Phalaenopsis-Orchideen sind aktuell als Hochzeitsblumen sehr angesagt. Bei den Brautsträußen und der Blumendeko wird auf grünes Beiwerk heuer weitgehend verzichtet. Die Blumenarrangements sind sehr üppig gestaltet, mit einer Vielfalt an verschiedensten Blumen in pastelligen Farben. Ebenfalls sehr modern sind rein weiße Rosensträuße mit etwas Schleierkraut; auf Grün wird hier ebenfalls gern verzichtet.

Locker gebundene Sträuße

Während vor ein paar Jahren kompakte bzw. fallende Sträuße im „Wasserfall-Stil“ sehr angesagt waren, sind diese in der aktuellen Saison ein absolutes No-Go. Die Brautsträuße werden wieder etwas kleiner, sind aber sehr modern gebunden. Die Form ist eher asymmetrisch und die Blüten haben leichte Bewegungen. Nach wie vor „in“ sind locker gebundene Sträuße. Trockenblumen werden immer noch gern mit frischen Blumen kombiniert; dieser Trend ist aber rückläufig.

Megatrend: Schleifen

Sehr angesagt ist es derzeit, im Freien zu heiraten. Hier sind Traubögen mit Blumenschmuck modern, die mit weich fallenden Stoffen dekoriert sind. Der Weg zur Trauung wird von Blumengestecken in Kombination mit Kerzen im Glas gesäumt; diese Art der Dekoration, wird auch gern in der Kirche eingesetzt. Zu einem richtigen Megatrend entwickeln sich die Schleifen - sie finden sich am Brautkleid, auf dem Blumenschmuck und den Kerzenhaltern und auch bei den Stoffservietten ist die Schleifenfaltung beliebt.

Tischschmuck sehr wichtig

Vielen Brautpaaren ist der Tischschmuck ein großes Anliegen. Auch dieser darf üppig ausfallen, aber nicht störend am Tisch sein. Eine immer größere Rolle übernehmen die Kerzen am Tisch. Ganz im Trend sind große Zylindergläser mit Stumpen- oder Schwimmkerzen oder Stabkerzen in Kerzenhalter. Ebenfalls aufeinander abgestimmt werden Accessoires wie Tischnummern, Besteck, Stoffservietten und Tischläufer - wichtig ist, dass das Gesamtkonzept passt. Sehr gern wird in diesem Jahr mit Schwarz kombiniert, beispielsweise bei Tischtüchern, Schleifen, Stoffservietten, Menükarten usw. „Was wir Floristen gar nicht mehr sehen können, sind Holzscheiben mit Blumenvasen darauf“, schmunzelt Joanna Kuttner.


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