Start der 25. Ökumenischen Sommerakademie
KREMSMÜNSTER. „Frieden stiften“ steht im Fokus der Ökumenischen Sommerakademie im Stift Kremsmünster. Die Veranstaltung feiert heuer ihr 25-jähriges Jubiläum.

Ob und wie in kriegerischen Konflikten Frieden gestiftet werden kann, ist Thema der diesjährigen Ökumenischen Sommerakademie im Kaisersaal des Stifts Kremsmünster. Die aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben diese Fragen auch in Europa besonders aktuell werden lassen. Moderiert wird die Veranstaltung von Helmut Obermayr, Mitbegründer der Ökumenischen Sommerakademie und ehemaliger langjähriger Landesdirektor des ORF-Landesstudios OÖ. In seiner Begrüßung skizzierte Obermayr zentrale Fragestellungen der heurigen Sommerakademie: „Wie kann man in dieser Welt der Kriege Frieden stiften? Kann man dies überhaupt angesichts der herrschenden Machtpolitik? Kann Frieden werden angesichts des Leides, das die vom Krieg betroffenen Menschen erleben müssen? Und: Welche Aufgabe haben die Kirchen in dieser vom Krieg durchzogenen Welt?“
Frieden in Zeiten des Konflikts
Die zahlreichen Redner kamen auf den gemeinsamen Nenner, dass es den Beitrag jedes Einzelnen brauche, um Frieden zu stiften. In Zeiten von Konflikten quer über den Globus sei es umso wichtiger, sich für Frieden einzusetzen. Durch die Förderung von Werten wie Nächstenliebe, Vergebung und Versöhnung, spiele die Kirche eine tragende Rolle in dieser Diskussion, um Brücken zwischen den Menschen zu bauen, wie Superintendentialkuratorin Renate Bauinger formuliert.
Im Anschluss erfolgen eine Podiumsdiskussion sowie ein Festakt „25 Jahre Ökumenische Sommerakademie“ im Theatersaal des Stifts.
Die heurige Sommerakademie ist die letzte in dieser Form, allerdings gibt es bereits Überlegungen dazu, wie auch in Zukunft dem Anspruch gerecht werden kann, Themen zu behandeln, zu denen die Menschen Antworten der Kirchen erwarten.


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