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ROSENAU AM HENGSTPASS. Wie wird der Wald der Zukunft aussehen? Welche Baumarten sind den künftigen Klimabedingungen am besten gewachsen? Diesen und vielen weiteren Zukunftsfragen, die der Umgang mit der Klimakrise mit sich bringt, gehen die Förster und Naturführer der Österreichischen Bundesforste bei ihren kostenfreien Spezialführungen Anfang September nach. Die Führung in Rosenau findet am Freitag, 6. September, von 9 bis 12 Uhr statt.

 (Foto: ÖBf-Archiv/F. Helmrich)
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Der Forstbetrieb Steyrtal ist von großen standörtlichen Gegensätzen geprägt – von kargen und steilen Kalksteingebieten bis hin zu fruchtbaren Flyschböden mit sanften Geländeformen. Trockenheit, der Waldschädling Borkenkäfer sowie das weit verbreitete Eschensterben setzen die Wälder bereits stark unter Druck. Eine wichtige Voraussetzung für den Wald der Zukunft ist, zusammen mit der richtigen Baumartenzusammensetzung, auch das Gleichgewicht von Wald und Wild.

Bei der Führung durch die Wälder in Rosenau am Hengstpass geht es gemeinsam auf Borkenkäferfang und es wird anschaulich gezeigt, welche Schäden das nur wenige Millimeter große Insekt anrichten kann. Die Bundesforste erklären, warum manche Baumarten in der Region den zukünftigen Bedingungen nicht gewachsen sein werden, welche dafür zunehmen werden und wie die Bundesforste schon heute den Grundstein für gesunde und artenreiche Mischwälder bis 2100 legen. Eine wichtige Rolle spielen Jungbäume, die von Natur aus nachwachsen und damit einhergehend ein Wildstand, den das Ökosystem verträgt. Die Bundesforste zeigen Wege auf, wie Wälder naturbelassen und nahrungsreich für unsere Wildtiere gestaltet werden können. Denn auch sie stellt der Klimawandel vor große Herausforderungen. Gemeinsam wird ein Zukunftsbaum gepflanzt und das Walderlebnis findet bei einer kleinen Jause seinen Abschluss.

Eine Online-Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Alle Informationen zu den Führungen und das Anmeldeformular sind unter www.wald-der-zukunft.at zu finden.


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