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KIRCHDORF. In Kirchdorf wurde ein neues Fahrradstraßennetz im Bereich der Weberstraße als Parallelverbindung zur B138 eingerichtet. Damit soll der Radverkehr gefördert und die Sicherheit für Schüler und Familien erhöht werden. Die neuen Fahrradstraßen verbinden das Stadtzentrum, Schulen, den Bahnhof und Wohngebiete.

  1 / 2   V. l.: 2. Vizebürgermeister Alexander Hauser, Rudolf Schauflinger, Bürgermeister Markus Ringhofer, Radbeauftragter Thomas Scharl, Stadtrat Norbert Ploberger, Ralf Schauflinger, Fraktionsobmann Friedrich Weiermayer, Christa Kaineder und Bgm. a. D. Ferdinand Kaineder (Foto: Stadt Kirchdorf)

SP-Bürgermeister Markus Ringhofer betont: „Ziel ist es, allen Radfahrenden, insbesondere radelnden Schülern und Familien, eine auf den Fahrradverkehr optimierte, sichere und attraktive Fortbewegung zu ermöglichen.“

Fahrradstraßen sind vorrangig für den Radverkehr vorgesehen. Radfahrer dürfen die gesamte Fahrbahnbreite nutzen und – sofern niemand gefährdet wird – auch nebeneinander fahren. Das Zu- und Abfahren zu Liegenschaften sowie das Queren mit Kraftfahrzeugen bleiben möglich, Durchzugsverkehr ist jedoch nicht vorgesehen.

Für Eltern von Volksschulkindern besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine Berechtigungskarte zu beantragen, um ihre Kinder zur Elternhaltestelle am Hauptplatz zu bringen.

Stadtrat Norbert Ploberger sieht im Projekt Vorteile für die gesamte Stadt: „Unser Ziel ist ganz klar: mehr Sicherheit für unsere Kinder, eine höhere Lebensqualität für die Anrainer sowie attraktive Bedingungen für alle, die in Kirchdorf mit dem Fahrrad unterwegs sind.“ Er ergänzt: „Mit gegenseitiger Rücksicht werden die neuen Fahrradstraßen zu einem Gewinn für unsere ganze Stadt.“

Auch Radfahrbeauftragter Thomas Scharl freut sich über die Umsetzung: „Von Anfang an war es mir ein großes Anliegen, dieses Projekt für Kirchdorf voranzubringen.“ Nach intensiver Vorbereitung und trotz einiger Herausforderungen sei es gelungen, „diesen wichtigen Schritt zur Mobilitätswende in unserer Gemeinde zu setzen“.

Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms IBW/EFRE & JTF 2021–2027 kofinanziert.


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