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Kremsmünster. Beim Faustball Final 3 in Kremsmünster setzten sich Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit bei den Frauen und Gastgeber TuS Raiffeisen Kremsmünster bei den Männern jeweils mit 4:2 Sätzen gegen ihre Finalgegner durch und holten sich somit die Goldmedaille.

  1 / 3   So sehen österreichische Meister aus. Großer Jubel von Anreit und Kremsmünster um den Meisterteller 2015
An beiden Tagen eine ausverkaufte Bezirkssporthalle, der Meistertitel und fantastische Stimmung –  kein Wunder, dass Sektionsleiter Klaus Hübner von einem perfekten Wochenende schwärmte. Dabei lag ein hartes Stück Arbeit vor dem Grün-Weißen Meisterteam, musste doch sowohl im Halbfinale gegen Urfahr als auch im Finale gegen Freistadt einem Rückstand nachgelaufen werden, eher der Meisterteller verdient ins Kremstal wandern konnte. Bei den Frauen holte sich Anreit den Sieg.  Zu den „wertvollsten Spieler/innen“ wurde bei den Frauen die Welser Abwehrspielerin Viktoria Peer und bei den Männern Kremsmünsters Schläger Klemens Kronsteiner gewählt.   Männer-Finale als Kopie des Vortages Im Finale gegen Compact Freistadt starteten die Kremstaler übermotiviert, ein 1:8-Rückstand im ersten Satz und ein 2:7 im zweiten Satz führten zu einem 0:2-Satzrückstand. „Der dritte Satz war entscheidend, da haben wir die Angriffe der Freistädter in den Griff bekommen“, erklärt Stefan Winterleitner, der mit seiner Abwehr rund um Christopher und Markus Ahrens vor allem das Service von Freistadt entschärfen konnte.   Die Damen sorgten ebenfalls für Spannung Im Frauenfinale begannen die favorisierten Arnreiterinnen souverän, Wels schwächte sich mit zu viel Risiko und vielen Outbällen. Doch im zweiten Satz entwickelte sich die Partie zu einem rasanten und gleichwertigen Match, in dem Arnreit in der Verlängerung nochmals das bessere Ende hatte. Wels witterte die Chance und setzte nach, zu wenig Druck bei Arnreit ermöglichte es den Messestädterinnen ihr Zuspiel präzise an die Leine zu setzen das Tanja Weigert und Janine Brunner oft verwerten konnten. Wels zog mit zwei Satzsiegen auf 2:2 gleich ehe es in die Pause ging. Nach Wiederbeginn ging das hochklassige Finalspiel ausgeglichen weiter wobei sich Wels bei 10:8 zwei Satzbälle herausspielen konnte. Die nicht ganz gesunde Arnreiter Topschlägerin Magdalena Lindorfer egalisierte diesen Rückstand nicht nur sondern setzte auch noch zwei Bälle zum 12:10 Satzsieg drauf. Das war offenbar die Zündung für den 6. Satz, denn dort spielte Arnreit wieder wie zu Beginn ihre Klasse aus und holte sich diesen ungefährdet zum Matchgewinn. Damit holte sich Arnreit den 16. Hallentitel in der Vereinsgeschichte, insgesamt haben die Mühlviertlerinnen damit bereits 27 Titel am Konto. Bei der anschließenden Meisterfeier ging“s hoch her. „Ein wenig mulmig war mir schon zumute, als mich die Meisterburschen auf dem Teller in die Höhe hievten“, freute sich Gemeindeboss Gerhard Obernberger mit seinen Faustballern über den Titel.

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