Malermeister Hermann Grall begibt sich beim Original-Marathon auf Spuren der alten Griechen

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David Winkler-Ebner David Winkler-Ebner, Tips Redaktion, 21.11.2019 12:01 Uhr

KIRCHDORF/MARATHON/ATHEN. Seit knapp 20 Jahren ist Hermann Grall von der Kirchdorfer Laufgemeinschaft begeisterter Läufer. Nach seinem Unfall vor anderthalb Jahren hat er sich nun einen Lebenstraum erfüllt.

Gelaufen wird hier seit rund 2.500 Jahren – sofern man den alten Legenden Glauben schenkt. Im Jahr 490 vor Christus, so heißt es, legte ein Athener Soldat laufend die 42,195 Kilometer lange Strecke zwischen dem Ort Marathon und Athen zurück, um den Sieg der Griechen gegen die Perser zu verkünden. Nach Überbringung der Botschaft, so schreiben Plutarch und Lukian, brach er tot zusammen.

Olympische Spiele

Dieses Schicksal blieb Spyridon Louis erspart. Der Grieche gewann 1896 bei der Wiedereinführung der Olympischen Spiele den ersten offiziellen Marathonlauf mit einer Zeit von zwei Stunden 58 Minuten.

Lebendige Geschichte

Die Geschichtsträchtigkeit jener Strecke war es, die Malermeister Hermann Grall aus Kirchdorf bewog, selbst den Athen-Marathon zu bestreiten. „Im Mai 2018 hatte ich einen schweren Radunfall, wo ich mir den Oberschenkelhals gebrochen habe, danach hab ich mir wieder ein Ziel gesetzt und Athen stand sowieso schon lange auf meiner Liste“, erklärt Grall seine Motivation für die Teilnahme am Lauf. Drei Stunden 27 Minuten benötigte Grall für seinen mittlerweile neununddreißigsten Marathonabschluss. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden, vor allem dass er sich nach seinem Unfall so gut erholt hat, ist für Grall motivierend.20.000 Läufer gingen beim heurigen Athen-Marathon an den Start.

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