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NUSSBACH/FAAK. Im Finale der Faustball Hallen-Bundesliga der Frauen kam es in Faak (Kärnten) zur Neuauflage des Vorjahresfinales zwischen Nußbach und Seekirchen. Mit einer sensationellen Leistung revanchierten sich die Salzburgerinnen für die Vorjahresniederlage und fertigten Nußbach mit 3:0 ab. Platz drei ging nach Wels, das im kleinen Finale mit 3:1 gegen Laakirchen erfolgreich blieb.

Die Nußbacherinnen holten in der Hallen-Staatsmeisterschaft 2021 Silber. (Foto: ÖFBB / Erwin Pils)
Die Nußbacherinnen holten in der Hallen-Staatsmeisterschaft 2021 Silber. (Foto: ÖFBB / Erwin Pils)

In einer verkürzten Hallensaison blieben die Faustball-Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach in der Vorrunde und im Halbfinale ungeschlagen. Ausgerechnet im Finale versagten dann die Nerven. Auf der anderen Seite überzeugte Seekirchen mit einer fehlerlosen Leistung. Mit einer stabilen Abwehr und präzisem Zuspiel brachten sie immer wieder die entfesselnd aufspielende Angreiferin Sabine Süffert in Position, die über weite Strecken nach Belieben punktete. Das Team von Trainer Mathias Karafiat holte damit nicht nur den ersten Titel nach Seekirchen, sondern auch nach Salzburg.

Wels setzte sich gegen Laakirchen durch

In der Vorrunde noch erster Verfolger von Nußbach, musste sich Wels im Semifinale Seekirchen geschlagen geben. Im Spiel um Bronze erzielte die Zöttl-Fünf dann einen klaren 3:1 Sieg gegen Laakirchen.

Arnreit setzte sich in der Platzierungsrunde im direkten Duell mit 2:0 gegen Wolkersdorf/Neusiedl durch und holte vor den Niederösterreicherinnen Platz fünf. Aufsteiger Froschberg zeigte starke Phasen mit spektakulären Blockszenen, für einen Sieg reichte es in der Premierensaison allerdings noch nicht. Die Linzerinnen schlossen die Saison auf dem siebten Platz ab.

Bubble-Konzept funktioniert

Die Faustball Bundesliga wurde in diesem Jahr in einer „Bubble“ durchgeführt. Im Bundesport- und Freizeitzentrum Faaker See wurden die Staatsmeisterinnen über zwei Wochenenden an vier Spieltagen unter strengen Sicherheitsmaßnahmen ermittelt. 559 Antigen-Tests – allesamt negativ – wurden insgesamt durchgeführt. „Ob Spielerinnen, Betreuer, Faustball Austria Staff oder Mitarbeiter des BSFZ Faak – alle hielten sich mit einer vorbildlichen Selbstverständlichkeit an Sicherheitsabstände und Maskenpflicht“, freute sich Faustball Austria Generalsekretär Hannes Dinböck über den sicheren und reibungslosen Ablauf.


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