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Kremstalvolley-Spieler jubeln über sensationelle Ergebnisse bei den österreichischen Meisterschaften

Susanne Winter, MA, 09.08.2021 13:20

KREMSMÜNSTER. Mit gleich drei Antritten bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften schafften die Kremstaler Beachvolleyballer von „Kremstalvolley“ heuer einen neuen Rekord in der Vereinsgeschichte. Noch nie gab es so viele junge Talente zur gleichen Zeit.

Timo und Toby mit ihren Geschwistern (Foto: Rainer Zwicklhuber)
  1 / 5   Timo und Toby mit ihren Geschwistern (Foto: Rainer Zwicklhuber)

Für Clara Bruckner und Emelie Amatschek, beide Kremstalvolley, waren die ÖMS U17 das erste überregionale Turnier ihrer noch jungen Karriere. Ohne Erwartungen machten sie sich nach Podersdorf am Neusiedlersee auf. Clara und Emelie verzeichneten gleich ihren ersten Sieg in der Vorrunde. Danach mussten sie sich gegen die Nummer 1 des Turniers erwartungsgemäß geschlagen geben. Im Looser Pool erkämpften die beiden einen überlegenen Sieg, um dann gegen ein bekanntes oberösterreichisches Team zu starten. Das Derby ging knapp, 14:16 im zweiten Satz, an die Pergerinnen. Platz 13 von 24 kann als großartiger Erfolg für die heimischen Mädchen verbucht werden.

Fünfter Platz bei ÖMS U21

Timo Zwicklhuber und sein diesjähriger Partner Tobias Ranneth aus Linz starteten zunächst bei den ÖMS U21 in Innsbruck. Ohne große Erwartungen und nur auf Platz 11 von 16 gesetzt, konnten sie befreit spielen und holten den sensationellen fünften Platz. Erst die späteren Zweitplatzierten konnten Timo und Toby stoppen.

Zwicklhuber/Ranneth gewannen die Gruppenphase bei ÖMS U19 und erreichten das kleine Finale

Bei den anschließenden ÖMS U19 gingen die beiden mit größeren Erwartungen ins Turnier. Überraschenderweise beendeten die auf Platz 7 gesetzten Oberösterreicher die Gruppenphase als Sieger und fixierten damit den Einzug in das Viertelfinale. Dort konnten sich die beiden Jungs gegen den Trainingspartner Jakob Ojinnaka und Julian Zehner glatt in zwei Sätzen durchsetzen. Im Semifinale trafen Sie wieder auf das Team Holzinger/Kitzinger, die sie in der Gruppenphase klar in zwei Sätzen bereits besiegt hatten. Doch das Glück stand diesmal auf der Seite der Kärntner und so durften Timo und Toby im kleinen Finale noch um die verbliebene Medaillenhoffnung kämpfen.

Unglücklicher aber dennoch erfolgreicher vierter Platz

Die anstrengenden Turniertage waren beiden Teams physisch und auch motivationsmäßig deutlich anzumerken. Für Timo und Toby blieb letztendlich der unglückliche aber dennoch erfolgreiche vierte Platz. Die beiden gingen zweimal (ÖMS U21 und ÖMS U19) als bestes oberösterreichisches Team vom „Beach“.


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