Siege und Niederlagen für Faustball Bundesliga Teams aus Kremsmünster
KREMSMÜNSTER. Zum Auftakt der 1. Faustball Bundesliga konnte der Turn- und Sportverein (TuS) Raiffeisen Kremsmünster, obwohl Außenseiter, nur teilweise an die gezeigten Trainingsleistungen anknüpfen.
Zu Beginn gegen Enns konnte ein 4:0 Vorsprung nicht gehalten werden, auch in den nächsten Sätzen war gegen das druckvolle Spiel der Ennser nichts zu holen und ein 0:3 die Folge. Einzig Abwehrspieler Benedikt Sinnhuber erfüllte die Erwartungen.
Gegen Freistadt präsentierte sich ein anderes Grün-Weißes Team, sehr zielorientiert erspielte sich das Winterleitner-Team bei 10:9 einen Satzball, durch zwei Eigenfehler ging der Satz knapp verloren. Der zweite Satz begann wie der erste mit druckvollem TuS-Spiel, ehe wieder durch vermeidbare Fehler der Faden riss und Freistadt klar gewinnen konnte. Im dritten Satz wiederum ein sehenswerter Schlagabtausch mit einigen schönen Servicepunkten von Youngster Daniel Kraus, schlussendlich ging aber auch der mit 11:9 verloren.
Ziel eindeutig verfehlt
„Uns war klar, dass wir es schwer haben würden hier zu bestehen, aber ein Satzgewinn war doch das Ziel, das haben wir verfehlt“, versucht Laurenz Hübner nichts zu beschönigen. Auch Michael Huemer Fistlberger übt sich in Selbstkritik, „wir haben einfach zu unkonstant gespielt und damit unsere Chancen zunichte gemacht.“ „Daraus müssen wir lernen, wir wussten ja auch, dass wir gleich zu Beginn gegen die großen Favoriten drankommen, nächste Woche wartet noch Vöcklabruck. Aber auf dem Spiel gegen Freistadt können wir aufbauen“, meint Christopher Ahrens.
TuS2 trotz Ausfalls furios
Schrecksekunde in der Umkleidekabine der Sporthalle Laa/Thaya: Der 18-jährige Abwehrspieler Dominik König musste mit Kreislaufproblemen schon vor dem Aufwärmen aufgeben, damit blieben Coach Neller nur noch fünf Spieler für die Begegnungen gegen Drösing und Hirschbach. „Es war unklar, ob unsere wenig routinierten Felix Sinnhuber und Jonas Wöginger ihre Leistung über zwei Spiele hinweg konstant bringen können“, erklärt Haymo Valtiner die Unsicherheit zu Beginn, um dann seinen 18- und 15-jährigen Mitspielern Lob zu zollen. Damit war der Grundstein zu zwei überraschenden 3:1 Erfolgen gelegt. „Ein Polster, der uns dem Ziel, einen Platz im Mittelfeld zu belegen, ein Stück näher bringt“, weiß Angreifer Stefan Zehetner.
Wochenende mit Doppelheimrunde
Gleich zwei Heimrunden, allerdings wieder ohne Fans, erwarten die TuS Teams am Samstag, 4. Dezember. Ab 17.30 Uhr empfangen die Grün-Weißen Meister Tigers Vöcklabruck und die Spg Grieskirchen, zuvor sind ab 13.30 Uhr in der 2. Bundesliga im Aufeinandertreffen der 2er Teams Freistadt2 und Grieskirchen2 zu Gast.
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