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Mentale Schwäche in der entscheidenden Spielphase verhindert Überraschungssieg für Kremsmünster

Susanne Winter, MA, 06.12.2021 08:02

KREMSMÜNSTER. Die letzten beiden Spiele der 2. Damen-Bundesliga im Tischtennis wurden in Wiener Neudorf ausgetragen. Der TuS Raiffeisen Kremsmünster hatte gegen den 5. Baden und den 3. St. Veit/Hainfeld anzutreten und war in beiden Spielen Außenseiter. Der Trainer der TuS-Damen, Otto Kefer sah dennoch eine Chance gegen Baden zu bestehen.

Lisa Murauer, Verena Rösner, Doris Kronsteiner und Christine Murauer (v.l.) (Foto: TuS / Tischtennis)

Die Damen vom TuS Raiffeisen Kremsmünster zeigten gegen Baden bei Wien Kampfgeist, doch sie verloren trotzdem mit 2/4. Gleich im ersten Spiel hatte die Nr. 3 der Stiftssportlerinnen, Christine Murauer gegen Tihak beim Stand von 1/1 zwei Satzbälle bei 10/8, die sie leider aufgrund großer Nervosität nicht verwerten konnte. Sie verlor diesen vorentscheidenden 3. Satz und konnte ab diesem Zeitpunkt in keiner Phase ihre Normalform erreichen. Im zweiten Spiel gewann Verena Rösner gegen die Nr. 1 von Baden, Kopeinig überraschend klar 3/0, wobei der 3. Satz in die Verlängerung ging. Rösner punktete immer wieder mit ihren gefährlichen Topspinschlägen. Nachdem auch Doris Kronsteiner gegen die Cypriotin Kozyritskaya mit einem deutlichen 3/1 ziemlich klar die Oberhand behielt, schien die Hoffnung auf Punkte von Coach Otto Kefer sich zu bewahrheiten. Das anschließende 0/3 von Murauer gegen Kopeinig war plangemäß.

Stakes Spiel, doch zu viele Fehler

Nun sollte Doris Kronsteiner gegen die Nr. 3 von Baden, Tihak die Führung auf 3/1 ausbauen. Die TuS-Spielerin war aber aber derart nervös, dass ihr von Beginn an viele einfache Fehler unterliefen. Nach 1/2 in Sätzen stand sie mit dem Rücken zur Wand. Just zu diesem Zeitpunkt, die Felle schwammen schon davon, spielte sie wieder ihr gewohnt starkes Spiel und siegte ganz klar mit 9/3.

Wer nun glaubte der Bann ist gebrochen, täuschte sich ungemein. Wieder mit vielen ungewohnt einfachen Fehlern machte sie sich das Leben selbst schwer und zudem bekam ihre Gegnerin Oberluft. Nach einem klaren Rückstand holte Kronsteiner fulminat auf und kam auf zwei Punkte heran. Am Ende bleibe ein enttäuschendes 8/10 im Entscheidungssatz, was die 3/2 der Badener bedeutete. Schade für die immer motivierte und mit vollem Einsatz agierende TuS-Spielerin.

Mental zu schwach

Nun hattes es Verena Rösner in der Hand gegen Kozyritskaya den Ausgleich herzustellen. Die TuS-Spielerin konnte aus unerklärlichen Gründen in keiner Phase an die Leistung ihres ersten Spieles anknüpfen und scheiterte mit zu unsicherem Spiel und mentaler Schwäche. Am Ende steht zwar eine Niederlage, aber auch das Wissen um die eigene Stärke in Topform.

Erfahrungen gesammelt

Auch im Spiel gegen St. Veit/Hainfeld musste sich der TuS Raiffeisen Kremsmünster mit 0/6 geschlagen geben. Es war von vornherein klar, dass es in diesem Spiel keine Punkte zu holen gibt. Aus diesem Grund wurde beim TuS zusätzlich Lisa Murauer eingesetzt, die in diesen Spielen Erfahrung sammeln konnte. Am Ende hatte einzig Verena Rösner gegen Silvia Fuchs eine realistische Siegchance, die sie im Entscheidungssatz 8/10 vergab. Ein weiterer Satz von Doris Kronsteiner war die magere Ausbeute gegen die überlegenen und topmotivierten Niederösterreicherinnen.


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