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KREMSMÜNSTER. Kurz vor Weihnachten durften die Kremstalvolleys wieder mit dem Volleyball-Training starten. Doch an einen normalen Meisterschaftsbetrieb ist derzeit nicht zu denken: Fehlendes Training, Limits bei der Anzahl an Teilnehmern, Quarantäne und sonstige Maßnahmen schränken zu sehr ein. Um trotzdem den Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich mit anderen Teams zu messen, entstand die Idee eines Nachwuchsturnieres.

U14w: Tamara Klasz, Anja Zwicklhuber und Viki Grgic (Foto: Rainer Zwicklhuber)
  1 / 3   U14w: Tamara Klasz, Anja Zwicklhuber und Viki Grgic (Foto: Rainer Zwicklhuber)

Mehrere kleine Turniere wurden, aufgeteilt auf alle verfügbaren Hallen in Kremsmünster, ausgetragen. Insgesamt 20 Teams aus 5 Vereinen meldeten sich in den Altersklassen U13, U14 und U15 zum Turnier an. Unter den geltenden Corona-Regelungen wurde mit jeweils vier bis fünf Teams pro Altersklasse – in jeweils eigenen Hallen – ein Kleinfeldturnier gespielt.

Ergebnisse im Überblick

Der Sieg in der U13 (Mixed) ging an die Burschen von Schwertberg 1. Die Mädchen der Kremstalvolleys holten sich knapp dahinter Platz 2. Das wohl knappste Ergebnis aller Klassen ging in der U14 Mädchen zu Gunsten von Perg aus. Drei Teams holten jeweils drei Siege und eine Niederlage. Mit zwei Punkten (= ein Ball!) Vorsprung sicherte sich Perg Platz 1 vor Steelvolleys Linz Steg. Wieder nur zwei Punkte dahinter landeten die Kremsmünsterer Mädls auf Platz 3.

In der U14 Burschen holten die Heimteams Platz 1 und 2. Mangels auswärtiger Konkurrenz, muss diese Altersklasse aber noch zeigen, wie die Leistung im Vergleich mit anderen Teams einzuschätzen sein wird.

In Spielen auf teils sehr hohem Niveau sicherten sich die Mädchen aus Schwertberg den Sieg vor den Steelvolleys in der U15 Mädchen. Die Kremstalvolley Mädls gewannen gegen Rohrbach und holten Platz 3. In der U15 Burschen traten Schwertberg und Kremstalvolley gegeneinander an. Den Underdogs aus Kremsünster gelang zur Freude der Trainer ein Satzgewinn mittels Einsatz und Kampfgeist.

Die Kinder und auch die Betreuer waren sehr begeistert davon, endlich wieder einmal echtes Meisterschaftsfeeling zu erleben. Nicht nur den Kindern kannte man die Nervosität und das Engagement an. Alle hoffen jetzt natürlich, dass die Krise bald eingedämmt werden kann und ein halbwegs normaler Meisterschaftsbetrieb wieder möglich sein wird.


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