Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED IM TRAUNKREIS. Zu einer überraschenden, aber umso beeindruckenderen Premiere kam es beim Tischtennis Meisterschaftsspiel der Union Preciplast Ried im Traunkreis. Normalerweise wird im Sport über die Rekorde der Besten, Schnellsten oder Jüngsten berichtet. Dieses Mal aber stehen die Rekorde der „Oldies“ im Mittelpunkt. 

Immer mit Freude dabei, v.l.: Franz Karlsberger (78), Franz Stummer (70), Max Lindinger (69) und Franz Zaunmayr (74) (Foto: Tischtennisverein Ried im Traunkreis)

Knapp 300 Jahre an Lebenserfahrung bringen Franz Karlsberger (78), Franz Zaunmayr (74), Franz Stummer (70) und Max Lindinger (69) zusammengerechnet gemeinsam mit – und sind so Spieler eines der wohl ältesten Sportteams in Österreich. Krankheitsbedingte Ausfälle, aber auch Ausfälle aufgrund der im Tischtennis geltenden 2G-Regelung warfen die Teamzusammenstellung im gesamten Verein durcheinander. Mannschaftsführer Franz Karlsberger fackelte aber nicht lange und rief die Edelreservisten des Vereins durch, um mit einer kompletten 4er Mannschaft in der Bezirksliga gegen Atzbach antreten zu können.

Teamgeist, Einsatz und Freude am Sport

Während man in anderen Sportarten bereits mit 35 Jahren zum „alten Eisen“ zählt, zeigten die vier, teils mehr als doppelt so alten, „Routiniers“, was im (Tischtennis)-Sport wirklich von Relevanz ist. Nicht das Alter, sondern Teamgeist, Einsatz und vor allem Freude am Sport zählen – egal ob man schlussendlich als Sieger oder Verlierer von der Platte geht. Franz Karlsberger und Franz Zaunmayr, die sich seit ihrer Jugend dem Tischtennissport verschrieben haben, bringen es auf den Punkt: „Wenn man in dem Alter noch das Glück haben darf seinen geliebten Sport ein- bis zweimal in der Woche ausüben zu dürfen – ist man bereits Gewinner“.

Vorbild und Inspiration

Dass es nie zu spät ist, um mit etwas Neuem zu beginnen, zeigen Franz Stummer und Max Lindinger, die erst um ihren 50. Geburtstag den Weg in den Tischtennisverein fanden. Nach dem Gewinn des jährlich stattfindenden Hobbyturniers wurden sie vom Verein sozusagen zwangsverpflichtet – und sind nun seit bereits über 20 Jahren unverzichtbarer Teil der Rieder Tischtennisfamilie. Mit ihrem Einsatz und ihrer Spielfreude sind sie Vorbild und Inspiration einer ganzen Sport- und Tischtennisgeneration.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden