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NUSSBACH/SCHWEIZ. Beim europäischen EFA Champions Cup konnte das Frauen-Faustballteam aus Nußbach leider nicht zeigen was in ihnen steckt. Im Turnier mit den Top Teams aus Europa kämpfte Nußbach mit den Windbedingungen und mit sich selbst. Am Ende reichte es knapp nicht für den Aufstieg ins Halbfinale. Die Kremstalerinnen beenden das Turnier auf Rang 6.

Iris Mayr spielt ein direktes Zuspiel auf Marlene Hieslmair (Foto: Valentin Weber)
Iris Mayr spielt ein direktes Zuspiel auf Marlene Hieslmair (Foto: Valentin Weber)

Die Erwartungen der Nußbacherinnen vor dem EFA Champions Cup waren hoch. Ziel war es auf jeden Fall vorne mitzuspielen und um die Medaillen zu kämpfen. Das Team rund um Kapitänin Marlene Hieslmair wusste, schon in der Gruppenphase werden es harte Spiele werden denn auf diesem Level gibt es keine einfachen Gegner.

Die Kremstalerinnen starteten mit einer nervenaufreibenden Partie gegen Diepoldsau ins Turnier. Erst beim Stand von 14:14 konnte Ines Lugerbauer den entscheidenden Matchball verwerten. Dies sollte leider der einzige Sieg in der Gruppenphase bleiben. Gegen die Damen aus Calw fanden die Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach anfangs nicht ins Spiel. Im zweiten Satz kämpfte man sich in die Partie. Im Entscheidungssatz waren es allerdings wieder die Calwerinnen, die die Nase vorne hatten. Gegen die altbekannten Gegnerinnen aus Dennach fiel besonders auf, dass die Kremstalerinnen mit den Windbedingungen nur schwer zurecht kamen. Der Deutsche Vizemeister stellte sich gut darauf ein und holte einen deutlichen Sieg gegen Nußbachs Damen.

Somit ging es am Samstag für Nußbach ins Rennen um die Plätze 5-8. Im ersten Spiel des Tages zeigten sich die Damen in Spiellaune und sicherten sich einen deutlichen 3:0 Erfolg gegen Jona. Im Platzspiel um Platz 5 war die Luft bei den Kremstalerinnen heraußen. Gegen die Damen aus Diepoldsau, gegen die man in der Vorrunde noch knapp gewonn, konnte man nicht mehr mithalten. Phasenweise zeigte man gute Leistungen, spielte aber insgesamt zu unkonstant um das Spiel zu gewinnen. „Wir hätten uns natürlich mehr erhofft von dem diesjährigen Champions Cup. Wir konnten uns nur sehr schwer auf die Wetterbedingungen einstellen und hatten etwas mit uns selbst zu kämpfen. Bei Spielen auf diesem Level, darf man sich keine Fehler erlauben. Den Champions Cup müssen wir jetzt abhacken, in der Bundesliga geht es schon nächste Woche wieder weiter für uns“, resümiert Abwehrspielerin Iris Mayr.


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