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SPITAL AM PYHRN. Nachdem der Spitaler Skicrosser Daniel Traxler den Olympia-Winter 2021/22 verpasste, steht der 28-Jährige mittlerweile wieder fest in den Skischuhen und bereitet sich auf die kommende Saison vor. Im Gespräch mit Tips erzählt der Athlet, wie es sich anfühlt, wieder zurück zu sein und gibt Tipps, wie man als Sportler eine Verletzungsphase gut übersteht.

Der 28-jährige Daniel Traxler (Foto: Sophie Kepplinger)
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Tips: Du hast wegen eines Bandscheibenvorfalls die Saison 2021/22 aussetzen müssen. Wie geht es dir jetzt?

Daniel Traxler: Körperlich bin ich wieder fit. Anfangs hatte ich noch mit meinem linken Fuß zu kämpfen, weil ich da sehr viel Kraft verloren habe. Aber da ist im Sommer richtig viel weitergegangen.

Tips: Worauf trainierst du gerade hin, was ist dein nächstes Ziel?

Traxler: Die nächsten Schritte sind, wieder gesund zurückzukommen auf den Schnee – schmerzfrei. Natürlich gibt es auch schon Ziele, aber das kann ich noch gar nicht so genau sagen, denn es hängt davon ab, wie da mein Rücken mitmacht. Wenn alles passt, möchte ich jedenfalls so schnell wie möglich vorne wieder mitfahren. Die Weltmeisterschaft in Bakuriani 2023 ist aber schon mal anvisiert.

Tips: Was erwartest du dir von der Wintersaison 2022/23?

Traxler: Erwarten tue ich mir eigentlich gar nichts, weil es einfach so schwer einzuschätzen ist, wie es mir gehen wird. Aber wenn das Körperliche passt, dann ist, denke ich, wieder sehr viel möglich – das habe ich ja schon einmal gezeigt.

Tips: So eine verletzungsbedingte Pause ist auch mental eine große Herausforderung. Wie hast du die Zeit überstanden?

Traxler: Es war schon eine harte Zeit. Ich habe mich etwas zurückgezogen, Ruhe einkehren lassen, aber trotzdem von Anfang an an meiner Genesung gearbeitet. Was ich aber auch aus vergangenen Verletzungen gelernt habe: Heilung braucht ihre Zeit.

Tips: Was würdest du Sportlern raten, die gerade eine verletzungsbedingte Pause durchstehen müssen?

Traxler: Ich würde raten, nichts zu überstürzen und sich nicht zu stressen. Man sollte alles gut verarbeiten und sich Zeit geben. Sich Zeit lassen ist überhaupt der beste Tipp.


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