Nußbach ist die viertbeste Faustball-Mannschaft der Welt
NUSSBACH/BRASILIEN. Beim IFA Fistball World Tour Final in Brasilien zeigten die Nußbacherinnen, dass sie mit der absoluten Weltspitze mithalten können. Im Bronzemedaillenspiel schrammten sie hauchdünn am Sieg vorbei, die deutschen Meisterinnen vom TV Jahn Schneverdingen bezwangen die Kremstalerinnen über die volle Distanz von fünf Sätzen.

Die besten Faustball-Vereinsmannschaften der Welt trafen sich in Curitiba (Brasilien) und kämpften um den Titel. Jeweils acht Frauen- und Männermannschaften lieferten sich Duelle und zeigten Faustball der Spitzenklasse. Neben Nußbach waren mit Enns, Froschberg und Vöcklabruck auch drei österreichische Männermannschaften am Turnier beteiligt.
Zweiter Platz nach der Vorrunde
In den Gruppenspielen gegen den Vfl Kellinghusen (GER) und Ginastica Novo Hamburgo (BRA) zwang das Team der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach jeweils die Gegner mit 3:0 in die Knie. Lediglich gegen die Heimmannschaft vom Clube Duque de Caxias (BRA) zog das Team von Coach Marco Salzberger den Kürzeren. Somit hieß der Halbfinalgegner Sogipa Porto Allegre (BRA), der Turnierfavorit und spätere Sieger. Im Halbfinale lieferten sich die beiden Teams einen harten Schlagabtausch, leider mit dem besseren Ende für die abgebrühteren Brasilianerinnen.
Hauchdünn an der Bronzemedaille vorbei
Die starken Leistungen über die Dauer des gesamten Turniers brachten den Nußbacherinnen den Einzug ins Bronzemedaillenmatch. Dort trafen sie auf den frischgebackenen deutschen Meister vom TV Jahn Schneverdingen. Wie bereits beim Europacup im vergangenen Jahr in der Schweiz kam es in diesem Spiel zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Kremstalerinnen begeisterten die Fans immer wieder mit spektakulären Abwehraktionen, doch die Gegnerinnen bäumen sich nach der 2:1 Satzführung noch einmal auf und siegen am Ende mit 3:2.
Beste Platzierung in der Vereinsgeschichte
Für Nußbach ist der vierte Platz trotzdem ein Riesenerfolg, denn das ist die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte. „Wir haben zum wichtigsten Turnier der Saison eine Top Leistung abrufen können. Derzeit überwiegt natürlich noch der Frust über die verlorene Bronzemedaille, aber ich bin extrem stolz auf die gesamte Mannschaft. Wir haben bewiesen, dass wir zur absoluten Weltspitze gehören. Jetzt geht's in die wohlverdiente Pause vor der anstehenden Hallensaison“, analysiert Coach Marco Salzberger das Turnier.


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