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Nußbacherinnen behielten den längeren Atem und holen vier Punkte in der Faustball Bundesliga

Susanne Winter, MA, 05.12.2022 13:34

NUSSBACH/LINZ. Nachdem die erste Runde nicht ganz nach Plan lief, versprach auch die zweite Runde keine einfachen Begegnungen für die Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach. Gegen den Feldvizemeister Freistadt kam es zu einem Marathon-Match über die volle Distanz. Erst im letzten Satz konnte sich Nußbach durchsetzen. Den Urfahranerinnen ließ man dann keine Chance mehr und sicherte sich ein klares 3:0.

Katharina Lackinger (Nußbach) holte mit ihrem Team vier Punkte. (Foto: Manfred Lindorfer)
  1 / 2   Katharina Lackinger (Nußbach) holte mit ihrem Team vier Punkte. (Foto: Manfred Lindorfer)

Die Begegnung der Nußbacherinnen und der Feld-Finalistinnen aus Freistadt versprach eine spannende zu werden. Für beide Teams verlief der Hallenstart nicht ideal. Die Begegnung gestaltete sich vom ersten Satz an auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeigten tolle Aktionen auf allen Positionen. Nachdem der erste Satz noch zur Gunst der Kremstalerinnen verlief, erkämpfte sich Freistadt in der Satzverlängerung die 2:1 Führung. Die Nußbacherinnen unter Zugzwang konnten auch den Satzausgleich erst in der Verlängerung für sich entscheiden. Der letzte Satz war geprägt von hitziger Stimmung und Spannung. Es entwickelten sich lange und ausgeglichene Ballwechsel. Die Nußbacherinnen schafften es schließlich, sich im Entscheidungssatz durchzusetzen und feierten einen wichtigen Sieg.

„Cooles und knappes Spiel“

„Das war wiedermal ein richtig cooles und knappes Spiel! Dass wir schlussendlich als Sieger vom Platz gehen konnten, freut uns natürlich umso mehr. Wir haben in den entscheidenden Phasen etwas konsequenter gespielt und nur wenige Fehler gemacht. Auf diese Leistung können wir auf alle Fälle aufbauen“, resümiert Coach Roland Lugerbauer.

Pflichtsieg gegen Urfahr

Im zweiten Spiel des Tages zeigten sich die Nußbacherinnen in gewohnter Manier. Den Damen aus Urfahr, die im Spiel zuvor ebenfalls gegen Freistadt im Entscheidungssatz gewinnen konnten, lag das lange Match noch in den Beinen. Die Nußbacherinnen nützten dies und spielten konstant und ohne viele Fehler. Am Ende holten die Kremstalerinnen mit konstantem Spiel einen 3:0 Sieg.

„Nachdem die ersten beiden Spiele schon vier Stunden gedauert haben, wollten wir unbedingt einen 3:0 Sieg einfahren. Das ist uns aufgegangen, wir haben sehr konzentriert agiert und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, resümiert Jasmin Kammerhuber das zweite Match.


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