Nußbacherinnen fixierten die Final 3 Teilnahme
NUSSBACH. Durch eine kompakte Mannschaftsleistung erzielte die Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach den nächsten Favoritensieg in der Faustball Bundesliga. Durch das 4:1 gegen Reichenthal klettern die Nußbacherinnen an die Tabellenspitze und lösen auch das Final 3 Ticket. Die Mission Titelverteidigung geht in die nächste Runde.

Gegen die junge Mannschaft aus Reichenthal gab es eine klare Marschrute. Ein Sieg musste her, mit möglichst wenig abgegebenen Sätzen. Die Reichenthalerinnen, die sich im Kampf gegen den Abstieg befinden, starteten unsicher in die Partie. Nußbach wusste dies zu nützen und zeigte von Beginn an die gewohnte Konsequenz. Mit Veronika Trinkl am Service, konnte auch eine Nachwuchsspielerin ihr Können beweisen. Die Marschroute von Coach Marco Salzberger wurde klar verfolgt, lediglich einen Satz mussten die Kremstalerinnen abgeben. Durch den Sieg gegen Reichenthal übernimmt Nußbach die Tabellenspitze. In der nächsten Runde entscheiden sich noch die Ausgangslagen für das Bundesligafinale.
„Natürlich freuen wir uns sehr, dass wir es wieder ins Final 3 geschafft haben. Gerade mit dem Ausfall von Ines Salzberger wussten wir noch nicht ganz wie die Saison verlaufen wird. Deswegen umso schöner, dass wir wieder um den Titel mitspielen. Jetzt heißt es aber nächste Woche Gas geben, damit wir als Tabellenführer ins Final 3 gehen können“, denkt Abwehrspielerin Iris Mayr schon an die nächste Runde.
Sieg auf heimischem Rasen für Bundesliga Herren
Nußbachs Männer empfing auf heimischem Rasen das Team aus Laa an der Thaya. Die Niederösterreicher, die in der Tabelle vor Nußbach liegen, starteten stark in die Partie. Nußbach hingegen fand nicht in das Spiel und lag schnell zurück.
Durch einen beherzten Kampf der Kremstaler konnten sie den Kopf nochmal aus der Schlinge ziehen und schafften es in einen Entscheidungssatz. In diesem lief alles rund für die Nußbacher und sie entschieden das Spiel mit 11:0 im Entscheidungssatz für sich. Das brachte die Herren auf Tabellenplatz 8, eine sehr gute Lage, um den Abstiegsplätzen zu entgehen.
„Unser Start heute war nicht optimal. Wir sind aber sehr stolz auf unsere Mannschaftsleistung. Teilweise spielten wir heute auf ungewohnten Positionen, das haben aber alle spitze gemeistert. Wir freuen uns über den Sieg und gehen optimistisch in die nächsten Runden“, resümiert Angreifer René Kammerhuber, der eine der Abwehrpositionen bekleidete.


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