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Nußbach ist die zweitbeste Frauen Faustballmannschaft Österreichs

Susanne Winter, MA, 26.02.2024 08:16

NUSSBACH/ENNS. Die Nußbacherinnen trafen im Halbfinale des Final3 in der Sporthalle Enns auf die Mühlviertlerinnen aus Arnreit. Mit einer starken Leistung und viel Kampfgeist zogen die Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach ins Finale ein. Dort trafen sie auf den Grunddurchgangssieger Freistadt. In einem spannenden und hochklassigen Match mussten sich die Kremstalerinnen allerdings knapp 3:4 geschlagen geben. Somit jubelten die Nußbacherinnen über die Silbermedaille.

Die Nußbacherinnen jubeln über den Vizestaatsmeister-Titel. (Foto: Erwin Pils)
  1 / 2   Die Nußbacherinnen jubeln über den Vizestaatsmeister-Titel. (Foto: Erwin Pils)

Am Beginn dieser Hallensaison wusste die Mannschaft rund um um Coach Marco Salzberger nicht, ob sie in dieser Saison um den Klassenerhalt kämpft oder Chancen aufs Final 3 hat. Durch die Unterstützung von Pia Neuefeind im Angriff, fand man immer besser in die Saison und konnte zeigen, dass man durchaus um Finaltickets spielt. Mit dem zweiten Rang nach dem Grunddurchgang spielten die Nußbacherinnen im Halbfinale gegen die Damen aus Arnreit.

Mit viel Kampfgeist ins Finale

Vor einer tollen Kulisse starteten sie etwas holprig in das Semi-Finale. Die Arnreiterinnen spielten frei auf, denn die Favoritenrolle lag klar bei Nußbach. Doch auch wenn die Nußbacherinnen noch nicht auf ihrem besten Level spielten, sicherten sie sich die ersten beiden Sätze. Dann nutzten die Arnreiterinnen ihre Chancen immer besser und verkürzten in Sätzen auf 2:1. Coach Marco Salzberger agierte mit vielen taktischen Umstellungen und Nußbach spielte kaum einen Satz ohne dass eine neue Aufstellungsvariante eingebaut wurde. Die taktischen Maßnahmen zeigten Früchte und sie schafften es, die kurzen Angriffe der Gegnerinnen besser in den Griff zu bekommen. Schlussendlich jubelten die Kremstalerinnen mit einem 4:1 Sieg über den Finaleinzug.

„Wir sind etwas unsicher gestartet, hatten gute und schlechte Phasen, konnten uns aber schlussendlich durchsetzen. Für das Finale allerdings, müssen wir eine Schaufel zulegen, um mithalten zu können“, resümierte Zuspielerin Jana Lugerbauer nach dem Halbfinale.

Hochklassiges Match entschied Freistadt für sich

Mit der Chance auf den elften Meistertitel gingen die Nußbacherinnen voller Motivation ins Finale. Beide Teams starteten beherzt ins Finale. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit tollen und spektakulären Ballwechseln. Immer wieder gerieten die Nußbacherinnen unter Zugzwang und schlussendlich musste das spannende Match in einen alles entscheidenden letzten Satz.

Die Nußbacherinnen spielten mit ihrer Stamm- Fünf, während bei den Freistädterinnen immer wieder gewechselt wurde. Nach zwei Schiedsrichter Time Outs, aufgrund von Verletzungen auf der Freistädter Seite, ging es in den letzten Satz. Nußbach lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 6:10 kämpfte man sich nochmal heran, schaffte es aber leider nicht, den Matchball abzuwehren. Somit krönte sich die Union Compact Freistadt zum Staatsmeister. Die Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh freuten sich über die Silbermedaille.

„Das Finale hat gezeigt, auf welch hohem Niveau sich Frauenfaustball abspielt. Leider hat Freistadt in den entscheidenden Momenten mehr Kaltschnäuzigkeit bewiesen und sich den Meistertitel geholt. Wir dürfen uns aber trotzdem über die Silbermedaille freuen und können stolz auf diese Leistung sein“, resümiert Coach Marco Salzberger das Wochenende. „Wir sind sehr stolz, wie sich die Hallensaison für uns entwickelt hat. Vor allem möchten wir uns bei Pia bedanken. Sie hat uns im Angriff verstärkt und wird jetzt den Europapokalsieger TV Dennach unterstützen“, blickt Zuspielerin Jana Lugerbauer auf die Saison zurück.


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