Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KREMSMÜNSTER. Bei seinem letzten Antreten bei einer Nachwuchs-Staatsmeisterschaft hatte sich Timo Zwicklhuber von den Kremstalvolleys mit seinem neuem Partner Lukas Friedl aus Niederösterreich viel vorgenommen. Das Seeding reihte die beiden auf Platz 4 nach der aktuellen österreichischen Punkteliste. Vor ihnen: drei gut bekannte Teams. Für eine Medaille musste zumindest eines dieser Teams geschlagen werden.

 (Foto: TuS Kremsmünster Volleyball – Kremstalvolley)
(Foto: TuS Kremsmünster Volleyball – Kremstalvolley)

Turniertag eins verlief ganz nach Plan: beide Gruppenspiele konnten ungefährdet gewonnen werden und somit war man als Gruppensieger – in Beach-Sprache auch als Suppenkrieger bekannt – fix für das Viertelfinale qualifiziert. Auch diese Hürde konnte souverän gemeistert werden.

Die Reihung in den Semifinales wird nach den Ergebnissen der Vorrunden vorgenommen. Und da ging es um nur einen Punkt Differenz: Timo und Lukas mussten gegen die Titelfavoriten Klemen/Sponer antreten während Kitzmüller/Pfoser den vermeintlich einfacheren Gegner ausfassten.

Große Enttäuschung über vergebene Chance

Ohne Druck startete man in den ersten Satz. Anfangs spielten Klemen/Sponer fehlerlos und waren scheinbar unbesiegbar. Doch ab Mitte von Satz 1 setzten die Herausforderer alles auf eine Karte und konnte mit hohem Servicedruck auf 19:19 ausgleichen. Zwei perfekt gespielte Punkte lieferten aber den Gegnern den ersten Satzgewinn zum 21:19. In Satz 2 war das Bild vertauscht: eine schnelle Führung wurde im Laufe des Satzes ausgebaut: 21:16 für Timo und Lukas. Auch Satz 3 startete ganz nach Wunsch: die Führung war bereits 6:2. Danach musste dem hohen Risiko Tribut gezollt werden: Der Ball wollte einfach nicht mehr am Boden des Gegners landen. Mit 15:9 ging der Satz und damit das Semifinale an die Favoriten und späteren Turniersieger. Auch, wenn die Papierform recht behalten hat: der Enttäuschung über diese vergebene Chance war groß. Eine so große Führung noch aus der Hand zu geben ist sehr bitter.

Timo und Lukas gewinnen Bronze

Im Parallelspiel setzen sich Tristan Kitzmüller und Tobias Pfoser souverän gegen die Nummer 2 des Turnieres durch. Im kleinen Finale gegen Nedetzky/Kronberger gab es keinen Grund für Nervosität für den mitgereisten Ex-Trainer und Papa Rainer: Timo und Lukas setzten sich klar ab und gewinnen 2:0 und damit Bronze.

Timos persönliche Bilanz bei den Beach-Volleyball Staatsmeisterschaften von sieben Antritten: viermal erreichte er das Semifinale, zweimal davon konnte eine Bronzemedaille erkämpft werden. Mit den erkämpften Punkten soll es nun – gemeinsam mit dem Silbernen Tristan Kitzmüller – zu den österreichischen Staatsmeisterschaften in der allgemeinen Klasse reichen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden