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Warum die Frankfurter Adler im Kirchdorfer Schnee landen

Maya Lauren Matschek, 13.01.2026 13:35

HINTERSTODER/FRANKFURT. Während der aktuelle Schneefall hierzulande bei vielen für verspätete Züge, glatte Straßen und frühes Schnee­schaufeln sorgt, bedeutet er für die Skiregionen in Oberösterreich vorwiegend eines: perfekte Bedingungen. Besonders im Bezirk Kirchdorf, wo sich Hinterstoder einmal mehr als verlässlicher Wintermagnet erwies – dieses Mal für die Frankfurter Adler – ein Fußball-Bundesligaklub aus Frankfurt (DE).

  1 / 2   Teilnehmende der Reisegruppe aus Frankfurt vor der Bärenhütte im Weltcup-Skigebiet Hinterstoder. (Foto: Oberösterreich Tourismus)

Bereits zum zweiten Mal organisierte der deutsche Bundesliga-Klub Eintracht Frankfurt für seine Mitglieder, die sich selbst „Adler“ nennen, eine Wintersportreise nach Hinterstoder.  Zahlreiche Mitglieder des mit rund 150.000 Mitgliedern weltweit größten Mehrsparten-Sportvereins nutzten die Gelegenheit, um fünf Tage lang Winterurlaub im Weltcup-Skigebiet Hinterstoder zu genießen.

Idealer Zeitpunkt für die Region

Ein besonderer Pluspunkt für die heimischen Betriebe: Der Besuch fiel in die zweite Jänner-Woche – eine Zeit, in der die Weihnachtsferien in vielen Ländern bereits vorbei sind, in Hessen jedoch noch Schulferien herrschen. „Genau dieser Zeitraum ist für die Beherbergungsbetriebe besonders wertvoll“, betont Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus. „Solche Kooperationen stärken die regionale Wertschöpfung nachhaltig.“

„Adlerhütte“ statt Bärenhütte

Die Frankfurter genossen nicht nur die bestens präparierten Pisten, sondern auch die kulinarische und gesellige Seite Hinterstoders. Für den Einkehrschwung wurde die Bärenhütte kurzerhand zur „Adlerhütte“ umfunktioniert – mit exklusivem Eintracht-Bereich. Eine Fackelwanderung, ein winterlicher Genussabend im Almgasthof Baumschlagerreith sowie eine gemeinsame Watch-Party beim Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund im Gasthof Jaidhaus rundeten das Programm ab. Am Samstag folgte dort zudem ein Kamingespräch mit mitgereisten Präsidiumsmitgliedern.

Oberösterreichische Gastfreundschaft lässt Eintracht-Familie wohl fühlen

„Wir wurden wie immer sehr herzlich in Oberösterreich empfangen. Alle hatten großen Spaß und konnten den Winter in Hinterstoder richtig genießen“, zeigt sich Katharina Keller, Vizepräsidentin von Eintracht Frankfurt, begeistert. „Von Jugendlichen bis ins Rentenalter, von Alleinreisenden bis zu Familien – die gesamte Eintracht-Familie fühlt sich hier sehr wohl. Wir kommen auch nächsten Winter sicher wieder.“

Zusammenarbeit mit Zukunft

Doch nicht nur im Winter zieht es die „Adler“ nach Oberösterreich: Für den kommenden Sommer ist erstmals auch eine Mitgliederreise in die Urlaubsregion Alpenland geplant. Für Andreas Winkelhofer ein gelungenes Beispiel nachhaltiger Kooperation: „Aus einem Fußball-Trainingslager ist eine Zusammenarbeit entstanden, die weit über den Sport hinausgeht.“

Auch Rainer Rohregger und Helmut Holzinger, Vorstandsdirektoren der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG, unterstreichen die gemeinsamen Werte: „Zusammenhalt, Sportsgeist und eine familiäre Atmosphäre – genau das verbindet uns und begeistert Gäste wie Fans gleichermaßen.“


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