RIED. Nach der 1:2-Niederlage beim GAK sind die Chancen der SV Oberbank Ried, sich noch für die Meistergruppe zu qualifizieren, gesunken, aber noch vorhanden.

Dass die Rieder überhaupt noch eine Möglichkeit dazu haben, verdanken sie dem SCR Altach, der gegen Rapid kurz vor Schluss noch ausgleichen konnte.
Fünf Mannschaften, zwei Plätze
Um die zwei Plätze im Meister-Playoff kämpfen noch fünf Mannschaften. Hartberg hat mit 32 Punkten die beste Ausgangsposition.
Rapid folgt mit 30 Punkten, empfängt in der letzten Runde aber Tabellenführer Salzburg. Rapid muss in diesem Spiel wegen der Strafe nach den Ausschreitungen im Wiener Derby auf die Unterstützung des Westblocks verzichten.
Altach (29 Punkte) müsste, sofern Rapid nicht gewinnt, „nur“ siegen, tritt aber auswärts bei Sturm Graz an.
Sieg gegen Austria ist Pflicht
Die SV Ried ist mit der WSG Tirol punktegleich, liegt aber im direkten Vergleich vorne. Um noch unter die ersten sechs zu kommen, müssen die Innviertler das Heimspiel gegen die Wiener Austria am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr gewinnen und auf doppelte Schützenhilfe von Salzburg und Sturm hoffen.
Aus Rieder Sicht darf Altach bei Sturm nicht gewinnen und Rapid muss gegen Salzburg verlieren. Bei Punktegleichheit wäre Rapid wegen des besseren direkten Vergleichs vorne.
Cupspiel gegen den Lask
Vorher will sich die SV Ried noch fürs ÖFB-Cupfinale qualifizieren. Für das Halbfinalspiel am Mittwoch, 4. März, um 20.30 Uhr gibt es nur noch ganz wenige Restkarten.
Für Stimmung im Stadion und Motivation auf beiden Seiten dürfte nach dem Bundesligaspiel am 14. Februar und zwei aufgebauschten Mini-Skandälchen gesorgt sein.


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