Baumschlager Rallye & Racing mit starkem Quartett im Lavanttal am Start
MICHELDORF/WOLFSBERG. Wenn Motoren aufheulen und Schotter durch die Luft fliegt, ist wieder Rallye-Zeit in Kärnten: Die Lavanttal Rallye macht von Donnerstag, 9. bis Samstag, 11. April, Station in Wolfsberg. Mit dabei ist auch das Team von Baumschlager Rallye & Racing (BRR) – und das gleich mit vier vielversprechenden Mannschaften.

Nach zwei spannenden Saisonläufen der österreichischen Staatsmeisterschaft reist das Team aus Micheldorf mit Rückenwind an. Die Konkurrenz ist groß: 92 Teams aus sieben Ländern stehen am Start.
Lengauer will Revanche
Besonders im Fokus steht Michael Lengauer. Beim letzten Lauf dominierte er das Geschehen – bis ein kleiner Fehler kurz vor Schluss den sicheren Sieg kostete. Jetzt will er zurückschlagen. Die Mischung aus Asphalt und hohem Schotteranteil im Lavanttal kommt ihm entgegen. Neue Sonderprüfungen sorgen zusätzlich für Spannung.
Premiere für Kreisel
Für Philipp Kreisel ist die Rallye Neuland. Gemeinsam mit Daniel Foissner tastet er sich im Toyota Schritt für Schritt heran. Das Ziel: schnell den Rhythmus finden und Vertrauen ins Auto aufbauen.
Lokalmatador unter Druck
Ein heißer Kandidat auf den Sieg ist auch Maximilian Lichtenegger. Der Kärntner kennt die Strecken wie seine Westentasche. Nach einem Ausfall zuletzt will er diesmal voll angreifen – und vor heimischem Publikum glänzen.
Hattrick im Visier
In der 2WD-Klasse könnte Marcel Neulinger Geschichte schreiben. Zwei Siege in Folge hat er bereits eingefahren. Jetzt soll der dritte folgen. Die Motivation ist groß, vor allem nach dem Unfall im Vorjahr.
Teamchef muss pausieren
Teamchef Raimund Baumschlager wird diesmal nicht selbst ins Lenkrad greifen. Eine Schulterverletzung zwingt ihn zur Pause. Stattdessen kümmert er sich um das Team – und drückt kräftig die Daumen. Sein Ziel ist klar: Podestplätze in allen Klassen.
Anspruchsvolle Rallye wartet
Der Auftakt erfolgt am Donnerstagabend mit dem feierlichen Start in Wolfsberg. Danach warten 14 anspruchsvolle Sonderprüfungen über rund 148 Kilometer. Asphalt und Schotter wechseln sich ab – eine echte Herausforderung für Mensch und Material.
Eines ist sicher: Das Lavanttal wird wieder zur Bühne für packenden Rallyesport. Und BRR will dabei ganz vorne mitmischen.


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