Steyrlinger Co-Pilot Schwarz trotzt Technik-Pech mit Klassensieg in Portugal
KLAUS/STEYRLING. Der Steyrlinger Co-Pilot Sigi Schwarz erlebte bei der „Historic Rally Fafe“ in Portugal ein Wochenende mit Höhen und Tiefen: Nach frühem Ausfall durch einen technischen Defekt kämpfte sich das Duo Kris Rosenberger und Sigi Schwarz zurück und holte noch den Klassensieg.

Für Sigi Schwarz aus Steyrling und den Grazer Kris Rosenberger begann der Auftakt zur European Historic Rally Championship alles andere als nach Wunsch. Ein Defekt am Benzindruck-Sensor am Subaru Impreza GT Turbo bedeutete bereits nach der ersten Sonderprüfung (SP) das vorzeitige Aus am ersten Rallyetag. Rosenberger zeigte sich danach entsprechend enttäuscht und sprach von einem „extrem ärgerlichen Kleindefekt“, der das gesamte Wochenende zunichtegemacht habe – zumal die Vorfreude auf die anspruchsvollen Prüfungen, das schöne Wetter und die besondere Atmosphäre in Portugal groß gewesen sei.
Fünf von sechs SP-Bestzeiten
Dank intensiver Reparaturarbeiten konnte das Duo am zweiten Tag unter SupeRally-Reglement wieder starten – und zeigte dort sein Können. Mit mehreren Bestzeiten unterstrichen Rosenberger und Schwarz ihr Potenzial. „Immerhin haben wir am zweiten Tag unter Beweis gestellt, dass der Sieg ohne die technischen Probleme nur über uns geführt hätte. Wenn der Subaru läuft, dann macht er richtig viel Spaß, das war für mich auch eine wichtige Bestätigung, dass es das richtige Auto für diese Meisterschaft ist. Jetzt müssen wir aber die Technik in Ordnung bringen und dann bei den nächsten Rallyes voll punkten“, so Kris Rosenberger.
Ausblick
Nach dem erneuten Technikpech – bereits beim Saisonauftakt auf Mallorca war ein Einsatz früh beendet – richtet sich der Blick nun nach vorne: Für die kommenden Rallyes will das Team die technischen Probleme endgültig in den Griff bekommen und voll angreifen.


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