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Wirtschaftsbund behauptet sich – Grüne und Freiheitliche konnten ein Plus verbuchen

Bezirk. Die WK-Wahl ist mit den übrigen Wahlen nicht vergleichbar und völlig anders aufgebaut. Gewählt wird nicht auf der Bezirksebene, sondern in den jeweiligen 70 Fachgruppen. Das Gesamtergebnis wird aufgrund der dortigen Ergebnisse abgeleitet. Daraus ergibt sich letztendlich die Besetzung des Bezirksstellenausschusses. So kann man für OÖ sagen: Der Wirtschaftsbund (WB) bleibt mit 65,4 Prozent der Stimmen (– 9,8 Prozent) mit Abstand stimmenstärkste Fraktion in der Wirtschaftskammer. Auf Platz zwei landete mit 14,7 Prozent der Stimmen die Liste „Freiheitliche und Parteifreie – RfW – Wolfgang Klinger“. Das entspricht einer Steigerung um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2010. Ebenfalls ein Plus verbucht die Grüne Wirtschaft mit 9,5 Prozent (+ 3,5 Prozent) der Stimmen auf Platz drei. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) schnitt mit 7,5 Prozent etwas besser ab als 2010. Und die erstmals angetretenen UNOS (NEOS) erreichten 1,9 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung lässt zu wünschen übrig Um die 50 Prozent der Wahlberechtigten sind in Kirchdorf zur Wahl gegangen und haben ihre Stimme abgegeben. Im Landesvergleich ergibt dies den vierten Platz. Die Verantwortlichen der WKO Kirchdorf grübeln ein wenig: „Für uns als regionale Wirtschaftskammer zählt die Beteiligung. Und es tut weh, wenn man sieht, dass die regionale Wahlbeteiligung gegenüber 2010 um fünf Prozent gesunken ist.“ Die Gründe dafür seien unterschiedlich, denn die Bedeutung von Wirtschaftskammerwahlen haben sich verändert. Da gibt es andere Prioritäten als Wahlen. Gleichzeitig ist es die Frustration in den Unternehmen. „Vor allem die Bürokratiekeule trifft diese in den letzten Jahren voll. Es ist schwierig gegen diese Regelungen, die von den gesetzgebenden Gremien beschlossen werden, letztendlich anzukämpfen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Und genau das ist aber der Grund, warum die Geschlossenheit in der Wirtschaft so wichtig ist. Zudem sei das Tagesgeschäft in den Unternehmen gerade in diesen Zeit wesentlich härter geworden.


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